02.04.2026
NBA kompakt
Victor Wembanyama hat mit einer weiteren Gala das nächste Ausrufezeichen gesetzt, die San Antonio Spurs fahren den zehnten Sieg in Serie ein. Die Boston Celtics spielen bei den Miami Heat ein furioses Auftaktviertel, während Nikola Jokic ein weiteres Triple-Double verbucht.

Zehnter Sieg in Serie für die San Antonio Spurs, die im Kampf um den Top-Seed in der Western Conference einfach nicht abreißen lassen wollen. In Topform präsentierte sich weiterhin Victor Wembanyama, der zur Pause schon 27 Punkte und 13 Rebounds eingesammelt hatte. Die Spurs führten da schon mit 21 Zählern und ließen auch nach der Pause nichts mehr anbrennen.
Wemby beendete den Abend schließlich mit 41 Zählern (16/22) und 18 Abprallern , dazu war Stephon Castle (15, 6 Rebounds, 10 Assists) steuerte Stephon Castle ein weiteres Double-Double bei. Für die Warriors, die weiterhin Zehnter bleiben, war Nate Williams (18) der beste Scorer.

Die Orlando Magic ließen Federn im Playoff-Rennen, einer der Nutznießer waren dagegen die Philadelphia 76ers, die bei den Washington Wizards nichts anbrennen ließen und satte 153 Punkte erzielten, obwohl Joel Embiid pausierte. Dafür sprangen Paul George (39, 15/22) und Tyrese Maxey (28, 9 Assists) in die Bresche, Rookie V.J. Edgecombe verbuchte ein Double-Double aus 23 Punkten und zehn Assists.
Philly zog im dritten Viertel davon, mit 47:32 ging der Abschnitt an die Gäste, in dem PG-13 15 Zähler verbuchte. Für Washington erzielte Anthony Gill (21, 8/9) von der Bank kommend die meisten Zähler.
Die Sixers überholen dadurch die Toronto Raptors, die daheim gegen die Sacramento Kings patzten. Für diese waren ausgerechnet zwei Ex-Akteure der Kanadier die Matchwinner. DeMar DeRozan und Precious Achiuwa (19 Rebounds) erzielten je 28 Punkte, DeRozan kletterte in der All-Time Scoring List auf Rang 17.
Toronto warf 15-mal seltener auf den Korb, sodass auch 15 Feldversuche mehr nicht reichten. DeRozan machte mit fünf Punkten am Stück gut eine Minute vor Schluss den Deckel drauf. Die besten Scorer der Kanadier waren R.J. Barrett und Collin Murray-Boyles (je 20), Jakob Pöltl kam auf 18 Punkte.
Eine Niederlage mussten auch die Miami Heat einstecken, die gegen Boston im ersten Viertel 53 (!) Punkte eingeschenkt bekamen. Jaylen Brown (43) und Sam Hauser (23) gelangen als Duo da bereits zusammengerechnet 37 Zähler, mehr als das Heat-Team zusammengerechnet (33). 53 Punkte waren die zweitmeisten Zähler in einem ersten Viertel, die es je in der Historie der NBA gab (Warriors mit 55 Zähler 2023 in Portland).
Jayson Tatum (25, 9/21, 18 Rebounds, 11 Assists) steuerte ein Triple-Double bei, sein erstes seit exakt 400 Tagen. Miami kam nicht mehr ins Spiel, die besten Scorer waren Bam Adebayo (29, 10 Rebounds) sowie Pelle Larsson (18).
Ebenfalls ein Triple-Double gelang Karl-Anthony Towns für die New York Knicks, der Center verbuchte in Memphis 20 Zähler, elf Rebounds und elf Assists, dazu kamen sieben Ballverluste. Jalen Brunson (Knöchel) fehlte, doch gegen die Grizzlies war dies zu kompensieren, New York stand Boston kaum etwas nach und machte selbst 48 Zähler im ersten Viertel.
Da auch Mitchell Robinson pausierte, bekam Ariel Hukporti wieder Minuten. Der deutsche Center nutzte seine knapp zwölf Minuten für sieben Punkte, sechs Rebounds und drei Assists. Für O.G. Anunoby (25, 13 Rebounds) wurde ein Double-Double notiert.

Die Denver Nuggets wurden derweil den siebten Sieg in Serie ein und haben auf Rang vier nun ein Polster von 1,5 Spielen. In Utah gelang Nikola Jokic das fünfte Triple-Double aus den vergangenen sechs Partien, in 33 Minuten kam der Serbe auf 15 Zähler, 17 Rebounds und zwölf Assists.
Mann des Spiels war aber Jamal Murray, der mit zehn verwandelten Dreiern (16 Versuche) einen Karrierebestwert einstellte. 37 Punkte waren es für den Kanadier, während für die Jazz Brice Sensabaugh (28) und Kyle Filipowski (25) für das Scoring zuständig waren.
Robert Arndt