vor 14 Stunden
Wolves vor schwieriger Entscheidung
Rudy Gobert war in den vergangenen Jahren ein wichtiger Faktor für den Aufstieg der Timberwolves. Nach dem enttäuschenden Playoff-Aus gegen die Spurs sollen intern jetzt aber Zweifel an seiner langfristigen Rolle entstehen.

Rudy Gobert galt lange als defensives Fundament der Minnesota Timberwolves. Doch nach dem erneuten Scheitern in den Playoffs scheint die Franchise ihre langfristige Zukunft mit dem Franzosen erstmals ernsthaft zu hinterfragen.
NBA-Insider Jake Fischer berichtete nun, dass intern zunehmend diskutiert werde, wie tragfähig Goberts Rolle auf Dauer noch sei. Zwar habe der vierfache Defensive Player of the Year Minnesota in den vergangenen Jahren zu vielen Regular-Season-Siegen geführt, offensiv würden seine Grenzen in den Playoffs aber immer deutlicher sichtbar werden.
Besonders die Serie gegen Victor Wembanyama und die San Antonio Spurs scheint dabei Eindruck hinterlassen zu haben. Nachdem Gobert in Runde eins gegen Nikola Jokic und die Nuggets noch starke Leistungen gezeigt hatte, wurde er gegen San Antonio offensiv wie defensiv deutlich weniger einflussreich.
In sechs Spielen gegen die Spurs kam Gobert lediglich auf 6,7 Punkte und 8,0 Rebounds pro Partie. Gleichzeitig neutralisierte Wembanyama viele der klassischen Vorteile des Franzosen rund um den Ring. Minnesota scheiterte dadurch überraschend klar im Westen-Halbfinale.
Komplett akut scheint eine Trennung aber nicht zu sein. Gobert besitzt noch einen Vertrag über zwei weitere Jahre inklusive Spieleroption für die Saison 2027/28 im Wert von rund 38 Millionen Dollar.
Trotzdem dürfte Minnesota im Sommer genau analysieren, ob die aktuelle Teamstruktur langfristig titelreif ist. Neben einer möglichen Verlängerung von Ayo Dosunmu könnten deshalb auch größere Kaderveränderungen diskutiert werden.
kon