vor 6 Stunden
San Antonio verpasst Rekordsieg knapp
Die San Antonio Spurs haben die Serie mit den Minnesota Timberwolves ausgeglichen. Nach der überraschenden Auftaktniederlagen schlugen die Texaner zurück und setzten sich sich überdeutlich mit 133:95 durch.

Damit verpassten die Spurs einen neuen Franchise-Rekord denkbar, erst einmal hatten die Texaner in ihrer illustren Playoff-Historie so hoch wie an diesem Tag gewonnen (Rekord: 145:105 gegen Denver im Jahr 1983). Grundstein dafür war eine bärenstarke Verteidigung, auch wenn Victor Wembanyma nach seiner Rekord-Show in Spiel 1 diesmal "nur" zwei Blocks verbuchte.
Minnesota fabrizierte jedoch 22 Ballverluste und schoss lediglich 40 Prozent aus dem Feld, so war in San Antonio nichts zu holen. Zur Pause hatten die Gäste gerade einmal 35 Zähler zusammengekratzt und lag bereits mit 24 Punkten hinten. So war diese Partie schnell entschieden, die Spurs schraubten den Score in der Folge erbarmungslos weiter nach oben.
Stark präsentierte sich dabei vor allem die Bank, die derer der Wolves deutlich überlegen war. Rookie Dylan Harper (11 Punkte, 7 Rebounds), Keldon Johnson (9, 10 Rebounds) oder auch Luke Kornet (4, 3 Blocks) überzeugten in ihren Minuten und lieferten so wichtige Entlastung. Bester Scorer war Stephon Castle mit 21 Punkten, Wembanyama steuerte 19 Zähler und 15 Rebounds bei.
rar
Bei den Wolves kam Anthony Edwards (12, 5/13) erneut von der Bank, in 24 Minuten hatte der All-Star aber den schlechtesten Plus-Minus-Wert aller Akteure (-33). Mit Jaden McDaniels, Julius Randle und Terrence Shannon Jr. erzielten drei weitere Spieler je zwölf Zähler, das war bereits das Höchste der Gefühle. Minnesota erzielte gerade einmal 34 Punkte in der Zone - und das bei 41 Versuchen. Dazu ging aus der Distanz nichts (7/28), nur Naz Reid (11, 3/4 3P) war hier ein kleiner Lichtblick.
San Antonio gab somit die richtige Antwort auf die Probleme in Spiel 1, muss aber weiterhin mindestens einmal in Minneapolis gewinnen, um erstmals seit 2014 wieder die Conference Finals zu erreichen. Spiel 3 der Serie steigt in der Nacht auf Samstag in Minnesota.
