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    NBA

    vor 8 Stunden

    Playoff-Spiel für die Geschichtsbücher

    Historische Wemby-Show: Das gab es seit Kareem 1974 nicht mehr

    Victor Wembanyama hat beim 122:115-Sieg der Spurs gegen die Thunder Basketballgeschichte geschrieben. Der Franzose dominierte Spiel 1 der Western Conference Finals mit 41 Punkten und 24 Rebounds. Zahlen, die es in dieser Form seit Jahrzehnten nicht mehr gegeben hatte.

    Lieferte ein Monster-Spiel gegen OKC: Victor Wembanyama.
    Lieferte ein Monster-Spiel gegen OKC: Victor Wembanyama. Alonzo Adams-Imagn Images

    Die San Antonio Spurs klauten dem amtierenden Champion direkt zum Auftakt den Heimvorteil, und das vor allem dank eines überragenden Victor Wembanyama. Der Franzose legte beim doppelten Overtime-Krimi in Oklahoma City 41 Punkte, 24 Rebounds und drei Blocks auf und dominierte die Partie besonders in der zweiten Verlängerung.

    Historisch war die Leistung gleich mehrfach: Wembanyama ist erst der zweite Spieler in der Geschichte der Conference Finals mit mindestens 40 Punkten, 20 Rebounds und zwei Blocks in einem Spiel. Zuvor gelang das nur Kareem Abdul-Jabbar 1974. Zudem war es das erste 40/20-Spiel in den Conference Finals seit Charles Barkley 1993.

    Wembanyama knackt historische Marken

    Mit 22 Jahren und 134 Tagen ist der Franzose nun der jüngste Spieler der NBA-Geschichte mit einem 40-Punkte-20-Rebounds-Spiel in den Playoffs. Damit übertraf er die Marke, ebenfalls von Kareem Abdul-Jabbar.

    Auch generell reiht sich der Spurs-Star mit seiner Leistung in einen exklusiven Kreis ein. Vor ihm hatten unter anderem nur Legenden wie Wilt Chamberlain, Hakeem Olajuwon, Shaquille O’Neal, Giannis Antetokounmpo, Nikola Jokic oder David Robinson ein 40/20-Spiel in den NBA-Playoffs aufgelegt.

    Wemby verbuchte drei Blocks.
    Wemby verbuchte drei Blocks. Brett Rojo-Imagn Images

    Erstes Double-OT-WCF-Spiel seit Jahrzehnten

    Auch unabhängig von Wembanyama war die Partie historisch. Zum ersten Mal seit 1976 ging ein Spiel der Western Conference Finals wieder über zwei Verlängerungen. Über fast fünf Viertel lieferten sich die Spurs und Thunder einen intensiven Schlagabtausch.

    Dass San Antonio überhaupt in dieser Position war, überrascht dabei durchaus. Die Spurs mussten auf De’Aaron Fox verzichten und starteten mit den Youngstern Stephon Castle und Dylan Harper im Backcourt. Vor allem Harper überzeugte mit 22 Punkten, elf Rebounds und sieben Steals.

    Für Oklahoma City endete dagegen eine bislang perfekte Playoff-Serie. Der Titelverteidiger hatte vor Spiel 1 noch keine Niederlage kassiert, fand gegen Wembanyama aber über weite Strecken keine Antwort.

    NBA: Playoffs: Alle Serien und Termine im Überblick

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