vor 5 Stunden
Franzose dominiert Schlussphase
Victor Wembanyama hat die San Antonio Spurs mit einer weiteren Galavorstellung zur Serienführung geführt. Der Franzose dominierte beim 115:108-Erfolg gegen die Minnesota Timberwolves nahezu nach Belieben und brachte die Spurs in der Serie mit 2:1 nach vorne.

Wembanyama war über die gesamte Partie der prägende Spieler auf dem Parkett. Der 22-Jährige erzielte 39 Punkte bei starken 13 von 18 Würfen aus dem Feld, schnappte sich dazu 15 Rebounds und blockte fünf Würfe. Besonders defensiv kontrollierte der Big Man die Zone komplett und erschwerte Minnesota über weite Strecken jeden Abschluss in Ringnähe.
Die Spurs erwischten einen Traumstart und legten früh einen 18:3-Lauf hin. Minnesota verwarf seine ersten zwölf Würfe aus dem Feld und erzielte die ersten Punkte erst nach mehr als sechs Minuten durch einen Putback-Dunk von Rudy Gobert. Dennoch kämpften sich die Timberwolves zurück - auch dank eines starken Anthony Edwards, der nach seiner Knieverletzung erneut keine Einschränkungen zeigte und bereits zur Halbzeit 22 Punkte auf dem Konto hatte.
Minnesota glich die Partie noch vor der Pause aus. Edwards traf einen Buzzerbeater-Dreier aus großer Distanz zum Ende des ersten Viertels, ehe Jaden McDaniels mit einem weiteren Dreier für den 51:51-Halbzeitstand sorgte. Die Defensive der Wolves hielt das Team trotz offensiver Probleme im Spiel, nachdem Minnesota in Spiel 2 noch deutlich unterlegen gewesen war.

sgm
Im dritten Viertel fanden die Spurs jedoch erneut ihren Rhythmus. San Antonio traf sechs seiner zehn Dreier in diesem Abschnitt und übernahm wieder die Kontrolle. De’Aaron Fox steuerte 17 Punkte bei, während Sophomore Stephon Castle 13 Punkte und 12 Assists ablieferte. Besonders bemerkenswert: Castle beendete die Partie mit dem besten Plus-Minus-Wert seines Teams (+17).
In der Schlussphase wurde es noch einmal spannend. McDaniels brachte Minnesota nach Wembanyamas fünftem Foul gut sechs Minuten vor Schluss per Freiwürfe auf 98:99 heran. Doch der Spurs-Star blieb cool und erzielte allein im letzten Viertel 16 Punkte. Ein wichtiger Dreier nach einer Antwort von Naz Reid stellte die Führung kurz vor Schluss wieder auf sechs Punkte.
Edwards beendete die Partie mit 32 Punkten und 14 Rebounds, während Reid 18 Punkte auflegte. Julius Randle und McDaniels hatten dagegen große Probleme und trafen zusammen nur acht ihrer 34 Würfe.
