17.06.2025
Zweiter Move der "Offseason"
Die Indiana Pacers bereiten sich derzeit auf Spiel 6 der NBA Finals gegen die Oklahoma City Thunder vor, dennoch wird auch im Hintergrund gearbeitet und ein seltener Trade eingefädelt.

Das hat wirklich Seltenheitswert. Trades während der NBA Finals gibt es immer mal wieder - zuletzt gesehen im Falle von Desmond Bane, der von den Memphis Grizzlies zu den Orlando Magic geschickt wurde -, doch dass ein noch spielendes Team einen Deal macht, gab es noch nicht so häufig.
Es handelt sich dabei auch um ein eher kleineres Manöver. Laut diversen Medienberichten traden die Pacers den 23. Pick im anstehenden Draft sowie die Draft-Rechte an Movaje King (47. Pick 2023, derzeit bei Tauranga Whai in Neuseeland aktiv) zu den New Orleans Pelicans. Im Gegenzug erhalten die Pacers ihren eigenen Erstrundenpick für 2026, den sie im Zuge des Trades für Pascal Siakam vor gut einem Jahr an die Toronto Raptors abgegeben hatten.
Durch diesen Deal sparen sich die Pacers das Gehalt ihres Erstrundenpicks, Geld, was sie im Sommer unter anderem für die Vertragsverlängerung von Myles Turner gebrauchen werden. Der Center wird Free Agent, soll Berichten zufolge aber in Indiana bleiben.
Die Pacers spielen derzeit noch in den NBA Finals, liegen aber nach der Niederlage in Spiel 5 bei den Oklahoma City Thunder in der Serie mit 2-3 hinten. Für die Pacers ist es die zweite Teilnahme an den Finals seit dem Beitritt im Jahre 1977. Im Jahr 2000 war Indiana mit Head Coach Larry Bird ebenfalls Finalist, damals unterlagen die Pacers aber den Los Angeles Lakers um Shaquille O’Neal und Kobe Bryant mit 2-4.
rar