19.02.2025
Butler wäre in Phoenix gelandet
Kevin Durant hätte vor der Trade Deadline zu den Golden State Warriors zurückkehren können - doch der Superstar entschied sich bewusst dagegen. Stattdessen bleibt er bei den Phoenix Suns, wo er die Saison unbedingt zu Ende spielen will.

Wie Durant in einem ESPN-Interview erklärte, lag seine Absage nicht an den Reaktionen der Fans oder früheren Teamkollegen wie Draymond Green. "Leute reden ständig verrückt über mich. Aber das war nicht der Grund, warum ich nicht zurückwollte", stellte Durant klar. "Ich wollte einfach nicht mitten in der Saison getradet werden. Es hatte nichts mit meiner Zeit bei den Warriors zu tun."
Die geplatzte Trade-Idee hätte Jimmy Butler nach Phoenix gebracht, während Andrew Wiggins zu den Miami Heat gegangen wäre. Warriors-Coach Steve Kerr zeigte Verständnis für Durants Entscheidung: "Ich kann es ihm nicht verübeln. Er musste sich damals so viel Blödsinn anhören, obwohl er zwei Mal Finals-MVP wurde. Warum sollte er sich das nochmal antun?"
Die Suns stehen mit einer Bilanz von 26-28 auf Rang elf der Western Conference und belegen aktuell nicht einmal einen Play-In-Platz. Der 36-Jährige spielt individuell jedoch auf gewohnt hohem Niveau und legt 26,9 Punkte, 6,1 Rebounds und 4,2 Assists pro Spiel auf.
KD verdient in dieser Saison 51,1 Millionen Dollar und steht auch 2025/26 noch mit 52,7 Millionen unter Vertrag. Ob er die kommende Saison ebenfalls in Phoenix verbringt oder sich dann doch ein neues Team sucht, bleibt abzuwarten.
Sam Müller