01.06.2025
Nun wartet die OKC-Defense
Mit ihrem Einzug in die NBA Finals haben sich die Indiana Pacers nicht nur sportlich belohnt - sie haben sich auch in die Geschichtsbücher eingetragen. Das Team um Tyrese Haliburton und Pascal Siakam zieht statistisch mit den legendären Warriors von 2019 gleich.

Nach Siegen gegen Giannis Antetokounmpo, die topgesetzten Cavaliers und zuletzt die New York Knicks in sechs Spielen haben sich die Indiana Pacers als Eastern Conference Champion durchgesetzt. Doch das beeindruckende an dieser Playoff-Reise ist nicht nur das "Wie" - sondern auch das "Wie viel": Laut NBA sind die Pacers erst das zweite Team der Ligageschichte, das in den ersten drei Playoff-Runden durchschnittlich über 115 Punkte und 28 Assists pro Spiel erzielt hat. Zuvor gelang das nur den 2018/19 Golden State Warriors um Stephen Curry, Kevin Durant und Klay Thompson.
Tyrese Haliburton führte die Pacers dabei als Taktgeber mit 19 Punkten, zehn Assists und sechs Rebounds im Playoff-Schnitt an. In Spiel 4 gegen die Knicks glänzte der All-Star mit 32 Punkten, 12 Rebounds und 15 Assists (0 Turnover). Pascal Siakam, der sich mit seiner Leistung den Eastern Conference Finals MVP sicherte, war ebenfalls kaum zu stoppen: 31 Punkte in Spiel 6, 39 in Spiel 2, und eine starke Feldwurfquote von 52,4 Prozent im gesamten Conference-Finale.
Nun wartet mit den Oklahoma City Thunder der nächste Prüfstein - doch eines ist klar: Diese Pacers-Offense hat bereits jetzt Geschichte geschrieben.
sgm