01.06.2025
Reggie Miller stimmte für Haliburton
Nur eine Stimme gab den Ausschlag. Beide Pacers-Stars überzeugten gegen New York, doch Siakam wurde für seine starken Leistungen in der Serie als MVP belohnt.

Nach dem überzeugenden 125:108-Erfolg gegen die New York Knicks in Spiel 6 zogen die Indiana Pacers in die NBA Finals ein - und kürten mit Pascal Siakam ihren Conference-Finals-MVP. Der 31-Jährige setzte sich in der Wahl mit fünf zu vier Stimmen denkbar knapp gegen Tyrese Haliburton durch.
Siakam legte in der Serie durchschnittlich 24,8 Punkte, 5 Rebounds und 3,5 Assists bei 52,3 Prozent aus dem Feld auf. In den Pacers-Siegen war er jeweils ein dominanter Faktor - darunter drei 30-Punkte-Spiele in den Partien 2, 4 und 6. Haliburton kam im Schnitt auf 21 Punkte, 10,5 Assists und 6 Rebounds, inklusive des ikonischen Buzzer-Beaters in Spiel 1, der die Serie in Richtung Indiana drehte. Reggie Miller, Anführer des bislang einzigen Pacers-Teams in den Finals (1999/2000), stimmte für Haliburton - am Ende reichte es dennoch nicht.
Beide Spieler wurden in den letzten Jahren per Trade geholt: Haliburton kam 2022 im Tausch für Domantas Sabonis, Siakam erst vergangene Saison für mehrere Picks aus Toronto. Gemeinsam tragen sie die Hoffnungen der Pacers, die am Donnerstag zum zweiten Mal in ihrer Geschichte in den NBA Finals stehen - zum Auftakt wartet der Topfavorit Oklahoma City Thunder.
sgm