01.06.2025
Indiana erstmals seit 2000 in den Finals
Nach 25 Jahren kehren die Pacers auf die größte Bühne der NBA zurück. Angeführt von einem überragenden Pascal Siakam macht Indiana im sechsten Spiel gegen New York alles klar.

Die Indiana Pacers haben mit einem 125:108-Heimsieg gegen die New York Knicks Spiel 6 für sich entschieden und damit zum zweiten Mal in der Franchise-Geschichte die NBA Finals erreicht. Pascal Siakam, welcher zum Eastern Conference Finals MVP gekürt wurde, führte Indiana mit 31 Punkten an, Tyrese Haliburton steuerte 21 Zähler und 13 Assists bei. Vor heimischem Publikum in Indianapolis zogen die Pacers Mitte des dritten Viertels entscheidend davon und ließen sich den Sieg nicht mehr nehmen.
Nach einer umkämpften ersten Hälfte startete Indiana mit einem 9:0-Lauf in die zweite Halbzeit - drei schnelle Dreier von Thomas Bryant und Andrew Nembhard brachten das Momentum. Auch als die Knicks kurzzeitig auf sieben Punkte verkürzen konnten, antworteten die Pacers direkt mit dem nächsten Run. Obi Toppin (18 Punkte) traf souverän gegen sein Ex-Team (7/11 FG), insgesamt dominierten die Gastgeber mit aggressiver Defense, erzwangen 17 Knicks-Ballverluste und hielten New York auf Distanz.
Die Knicks, angeführt von OG Anunoby (24 Punkte), Karl-Anthony Towns (22 Punkte, 14 Rebounds) und Jalen Brunson (19 Punkte), fanden nie dauerhaft in ihren Rhythmus. Indiana blieb dagegen über 48 Minuten die stabilere Mannschaft, überzeugte mit Tiefe und Einsatz - und wurde vom euphorischen Publikum getragen. Mit dem Finaleinzug krönt das Team eine beeindruckende Playoff-Kampagne und trifft ab Donnerstag auf die Oklahoma City Thunder.
sgm
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