26.05.2025
Starkes Schlussviertel
Die New York Knicks sind zurück. In Spiel 3 der Eastern Conference Finals in Indianapolis drehte das Team von Tom Thibodeau einen 20-Punkte-Rückstand und feierte am Ende einen 106:100-Auswärtssieg. Dank eines starken Schlussviertels von Karl-Anthony Towns.

Nach einem schwierigen Start und vielen Fouls kämpfte sich KAT spät zurück: 20 seiner 24 Punkte erzielte er im vierten Viertel, dazu sammelte er 15 Rebounds. Noch in Spiel 2 wurde er in der Crunchtime auf der Bank gelassen. Jetzt war er der alles entscheidende Mann.
Auch Jalen Brunson steuerte wichtige 23 Punkte bei und übernahm in der Schlussphase Verantwortung. Sein Jumper zur 89:88-Führung bei 7:10 Minuten Restspielzeit war die erste Knicks-Führung des Abends und der Wendepunkt der Partie.
Dabei sah es lange so aus, als würden die Pacers auch das dritte Spiel in Serie gewinnen. Tyrese Haliburton (20 Punkte, 6 Assists) und Myles Turner (19 Punkte) führten Indiana zunächst zu einer 55:35-Führung, beflügelt von der Atmosphäre rund um das Indy500-Wochenende.
Doch nach dem 68:52-Zwischenstand zu Beginn der zweiten Halbzeit verloren die Gastgeber komplett den Faden. New York verkürzte auf 80:70 nach drei Vierteln und startete dann einen 36:20-Lauf im Schlussabschnitt zum Sieg.
Mit dem Sieg verkürzen die Knicks auf 1:2 und haben nun die Chance, in der Nacht auf Mittwoch die Serie wieder auszugleichen. Der Heimvorteil liegt dann weiter bei Indiana, aber der Druck hat sich verlagert.
kon