24.05.2025
Trotz guter Zahlen
Karl-Anthony Towns musste im vierten Viertel von Spiel 2 überraschend auf der Bank Platz nehmen. Knicks-Coach Tom Thibodeau erklärt seine Entscheidung.

Es war ein Moment, der bei Knicks-Fans für Stirnrunzeln sorgte: In der entscheidenden Phase des Spiels gegen die Indiana Pacers saß Karl-Anthony Towns auf der Bank. Der Center kam im vierten Viertel nur noch rund 5 Minuten zum Einsatz und das, obwohl er mit 20 Punkten (6/14 FG) und sieben Rebounds statistisch durchaus solide unterwegs war.
Der 29-Jährige hatte weder Foulprobleme, noch hatte er eine Verletzung und kam dennach auf nur knapp 28 Minuten Spielzeit. Die drittwenigsten seines Teams, vor Miles McBride und Cameron Payne.
Nach dem Spiel musste Head Coach Tom Thibodeau Rede und Antwort stehen. "Wir haben einfach nach einem Weg gesucht zu gewinnen"
Auf die Frage, warum Towns nicht mehr aufs Feld zurückkehrte, antwortete Thibodeau nüchtern: "Wir lagen hinten, und die Gruppe, die gerade drauf war, hat uns eine Chance gegeben. Also haben wir darauf gesetzt und einfach nach einem Weg gesucht zu gewinnen."
Ein klares Zeichen dafür, dass Thibodeau in dieser Phase dem defensivstärkeren Mitchell Robinson mehr vertraute, vor allem gegen einen heißlaufenden Pascal Siakam. Robinson glänzte vor allem defensiv mit 9 Rebounds und 3 Blocks.
"Am Ende kommt es auf ein paar Dinge an. Es war ein ausgeglichenes Spiel vor dem letzten Viertel und dann musst du einfach die besseren, die gewinnbringenderen Plays machen."
Karl-Anthony Towns selbst nahm die Entscheidung gelassen zur Kenntnis, äußerte sich kaum zur Situation, machte aber deutlich, dass für ihn noch alles offen ist: "Wenn ich etwas gelernt habe, besonders letztes Jahr, dann, dass man genauso schnell zwei Spiele verlieren kann, wie man sie gewonnen hat."
kon