24.03.2026
NBA kompakt
Die San Antonio Spurs gewinnen dank einer weiteren Gala von Victor Wembanyama bei den Miami Heat. Die Houston Rockets patzten bei den Chicago Bulls, während Coach Ime Udoka in einer hitzigen Schlussphase die Nerven verliert.

Die Orlando Magic patzten überraschend gegen die Indiana Pacers, davon profitierten unter anderem die Atlanta Hawks, die mit Memphis kurzen Prozess machten. Acht Spieler scorten zweistellig, Nickeil Alexander-Walker machte es mit 26 Punkten am besten. Nach drei Vierteln betrug der Vorsprung 41 Punkte, danach wurde der Fuß vom Gaspedal genommen.
Auch die Toronto Raptors konnten den Ausrutscher nutzen, das Endergebnis in Utah war letztlich knapper, als es wirklich war. Die Kanadier führten gegen die Resterampe der Jazz ebenfalls mit bis zu 35 Punkten und ließen es am Ende austrudeln. Dennoch trafen die Raptors über das Spiel 61,4 Prozent aus dem Feld und 20/37 von der Dreierlinie. Ja’Kobe Walter (21) verwandelte sechs Dreier, mit Scottie Barnes (20, 10 Assists), Sandro Mamukelashvili (23) und R.J. Barrett (27) knackten gleich vier Spieler die 20-Punkte-Marke.
Sein Raptors-Debüt gab zudem der Ex-Top-Pick Markelle Fultz. Dieser blieb in knapp 16 Minuten aber unauffällig. Zwei Zähler (1/5 FG) und fünf Assists wurden notiert. Bei Utah konnte sich Rookie Ace Bailey (37, 7/10 3P) austoben.

Die Sixers mussten dagegen eine Niederlage einstecken, Champion OKC gab sich beim Comeback von Jalen Williams (18, 8/14) keine Blöße. Shai Gilgeous-Alexander (22, 9/13) konnte im vierten Viertel pausieren, da auch die Reservisten um Ex-Sixer Jared McCain (13) und Jaylin Williams (18, 5/7 Dreier) lieferten.
Isaiah Hartenstein verbuchte mit zehn Punkten und zwölf Rebounds in 22 Minuten ein Double-Double, während Frontcourt-Partner Chet Holgrem (17, 9 Rebounds, 5 Blocks) eine kleine Block-Party feierte. Für die Sixers, die erneut auf die komplette Big Three verzichten mussten, war V.J. Edgecombe (35) der Go-to-Guy.
Die fünfte Niederlage in Serie mussten auch die Miami Heat einstecken, das Team aus Florida war gegen San Antonio chancenlos. Victor Wembanyama präsentierte sich mit 26 Punkten (11/22 FG), 15 Rebounds und fünf Blocks in Galaform, auch Dylan Harper und Keldon Johnson (beide 21) konnten von der Bank kommend Pluspunkte sammeln.
Miami hatte dem nichts entgegenzusetzen, Bam Adebayo (18, 5/17) traf wenig. Bester Scorer war Norman Powell (21) von der Bank kommend, gleichzeitig verwandelten die Heat nur 40 Prozent aus dem Feld und ließen 25 Punkte nach Offensiv-Rebounds zu.

Eine bittere Niederlage im Playoff-Rennen kassierten auch die Houston Rockets, die trotz 40 Punkten von Kevin Durant bei den tankenden Chicago Bulls verloren. 90 Sekunden vor Schluss war noch alles ausgeglichen, bevor Chicago durch Josh Giddey (15, 13 Assists), Matas Buzelis (23) und Jalen Smith drei Dreier am Stück verwandelte.
Durant konterte zweimal von draußen, doch Buzelis scorte erneut per Drive und KD kassierte ein Offensiv-Foul. Das sorgte für Proteste von der Rockets-Bank, Coach Ime Udoka wurde in der Folge neun Sekunden vor Schluss ejected. Für Houston verbuchte Alperen Sengün (33, 13 Rebounds, 10 Assists) ein Triple-Double, jedoch erzielten die Reservisten der Rockets zusammengerechnet nur neun Zähler.
Ein Erfolgserlebnis gab es mal wieder für die Warriors, die allerdings in Dallas eine Verlängerung brauchten. Klay Thompson (15) traf gegen sein altes Team fünf Dreier und Cooper Flagg machte mit 32 Punkten sowie neun Assists ein starkes Spiel, doch in der Verlängerung scorte für Dallas nur noch Max Christie (15).
So reichte es für die Dubs, die wieder auf Kristaps Porzingis (22, 7/17) zurückgreifen konnten. Fleißigster Punktesammler war Moses Moody (23), dazu verbuchte Brandin Podziemski (20, 10 Rebounds) ein Double-Double. Insgesamt punkteten acht Spieler bei den Gästen zweistellig.
rar