24.03.2026
Banchero mit der Sirene abgeräumt
Die Orlando Magic müssen wieder um die Playoffs zittern. Gegen die Indiana Pacers unterlagen die Magic mit 126:128 und kassierten damit eine peinliche Niederlage.

16 Spiele in Serie hatte Indiana vor dem Abend in Orlando verloren und war damit Schlusslicht in der Eastern Conference. Der letzte Sieg datierte vom 12. Februar, doch das sollte sich in Orlando ändern. Angeführt von einem bärenstarken Pascal Siakam (37 Punkte, 13/26 FG) überrumpelten die Pacers die Magic, jener Siakam war es am Ende auch, der den Sieg für Indy sicherte.
Zwar vergab der Kameruner beim Stand von 128:126 für die Pacers einen Jumper, doch auf der Gegenseite war der All-Star hellwach und blockte im Verbund mit Center Jay Huff den Drive von Paolo Banchero, der das Spiel in den letzten Sekunden in die Verlängerung schicken wollte. Der Power Forward der Magic hatte selbst 39 Punkte (13/27 FG, 9/12 FT) erzielt, zog in dieser Situation aber den Kürzeren.
Das Problem der Magic war aber die Verteidigung, hier machte sich das Fehlen von Jalen Suggs (krank) bemerkbar. Die Pacers trafen fast 55 Prozent aus dem Feld und verwandelte knapp 46 Prozent ihrer Dreier. Dazu wurde Orlando immer wieder im Fastbreak überrumpelt (26 PTS in Transition), sodass die Magic in der zweiten Halbzeit fast die ganze Zeit einem Rückstand hinterherliefen.

3:30 Minuten vor Schluss erhöhte Siakam von der Freiwurflinie sogar auf zwölf Zähler Differenz, bevor die Magic noch einmal zur Aufholjagd bliesen. Orlando gelangen durch Banchero und Wendell Carter Jr. zwei And-1, erst Andrew Nembhard konnte die Blutung per Dreier etwas stoppen. Dennoch war der abschließende 13:3-Lauf der Magic nicht genug, das Team von Jamahl Mosley bleibt durch die fünfte Niederlage am Stück Achter im Osten, während die Konkurrenz aus Toronto und Atlanta siegte.
rar
Tristan da Silva zählte mit 21 Punkten (9/16 FG, 3/8 Dreier) und fünf Assists noch zu den Lichtblicken der Gastgeber, während Moritz Wagner erneut nicht eingesetzt wurde. Bei den Pacers glänzten neben Siakam auch Forward Jarace Walker (20) sowie Spielmacher T.J. McConnell (13, 14 Assists).
Für Orlando geht es bereits in der kommenden Nacht weiter, dann sind die Magic zu Gast bei den Cleveland Cavaliers um Nationalspieler Dennis Schröder.