17.11.2025
EWE Baskets ziehen ins Top Four ein
Die EWE Baskets Oldenburg stehen zum zehnten Mal in ihrer Vereinshistorie im Top Four. Im Viertelfinale des BBL-Pokals setzten sich die Niedersachsen im Derby bei Rasta Vechta knapp mit 72:69 durch. Chris Clemons verwandelte in der Schlusssekunde den Wurf zum Sieg.

Somit folgt Oldenburg den BMA365 Bamberg und dem FC Bayern München ins Top Four, die Baskets treffen aber im Halbfinale zunächst auf Alba Berlin. Das ergab die Auslosung nach dem Sieg der Berliner gegen Aufsteiger Jena.
Die ersten Punkte gehörten in dieser Partie zwar den Gästen durch einen Dreier von Chris Clemons, doch für die meiste Zeit der ersten Halbzeit war Rasta das dominierende Team in diesem Viertelfinale. Der Ball lief bei den Vechtanern deutlich besser, zehn der 16 Field Goals ging ein Assist zuvor.
Es half, dass Kapitän Joschka Ferner, er traf unter anderem einen Dreier zum Ende des ersten Viertels, oder Tevin Brown wieder mitwirken konnten. Dazu gab der kürzlich verpflichtete Booker Coplin sein Debüt. Vechta erspielte sich viele offene Leger, während die Gäste zu sehr auf Einzelaktionen angewiesen waren. Clemons verwandelte zwar alle drei Dreier, dennoch führte Rasta nach 20 Minuten mit 39:30.

Oldenburg kam aber besser aus der Kabine, vor allem Nico Tischler, der alleine im dritten Viertel sieben Zähler verbuchte. Bei Vechta häuften sich nun die Ballverluste, sodass die Gäste nach nur fünf Minuten im Abschnitt durch Freiwürfe von Brian Fobbs wieder die Führung übernahmen. Diese betrug teilweise fünf Zähler, doch durch einen Putback von Lars Thiemann verkürzte Vechta vor dem Schlussabschnitt mit der Sirene auf 55:56.
rar
In der Folge ging es hin und her, wobei beide Mannschaften auch recht fehlerbehaftet agierten. Alonzo Verge Jr. brachte Vechta gut drei Minuten vor Schluss wieder in Front, danach ließ Philipp Herkenhoff einen Dreier folgen (66:62). Das währte aber nicht lange, nach einem Steal und Layup hatte Oldenburg durch Dakari Tucker wieder die Nase vorne. Verge Jr. glich von der Linie aus, gab den Gästen durch einen Schrittfehler aber den letzten Angriff der Partie. Und das sollte sich rächen: Oldenburg spielte die 24 Sekunden komplett runter und Clemons verwandelte bei 1,0 Sekunden Restzeit den Gamewinner für die Gäste, die damit zum zehnten Mal ins Top Four einziehen. Ein letzter Versuch von Ferner ging deutlich vorbei.
Für Vechta waren und Verge Jr. (15, 6/13 FG, 5 Assists) und T.J Bamba (14) die besten Scorer, während Tevin Brown (10, 4/16) keinen guten Tag erwischte. Tommy Kuhse und Lloyd Pandi fehlten verletzt. Für Oldenburg punkteten Clemons (20, 5/12, 7 Rebounds) und Tischler (14) am besten.