16.11.2025
Münchner präsentieren sich stark verbessert
Der FC Bayern München steht erneut im Top Four des BBL-Pokals. Beim Überraschungsteam VET-CONCEPT Gladiators Trier setzten sich die Bayern souverän mit 96:80 durch.

Nach der bitteren Niederlage in Antalya konnten die Bayern beim Aufsteiger wieder auf die Dienste von Andi Obst und auch Johannes Voigtmann zurückgreifen. Trier begann derweil schwungvoll, während die Gäste ein wenig brauchten. Vor allem Stefan Jovic brachte Ordnung, die Bayern legten einen 9:0-Lauf hin und führten zweistellig (12:22). Die Gastgeber konterten durch Jordan Roland, der mit zum Viertelende auf 17:23 verkürzen konnte.
Neben Roland machte bei Trier vor allem Nolan Adekunle mit zwei spektakulären Blocks auf sich aufmerksam. Die Bayern machten es dagegen ganz nüchtern. Justinian Jessup und Justus Hollatz trafen aus der Mitteldistanz, die Gastgeber mussten wieder zur Auszeit greifen. Adekunle brachte mit zwei Dreiern Entlastung, doch die Bayern diktierten das Tempo und erspielten sich im Angriff einen guten Wurf nach dem anderen. So pendelte sich wieder eine zweistellige Führung ein, die kurz vor dem Wechsel weiter anwuchs. Mit 51:37 zugunsten der Gäste ging es in die Kabinen.

Aufgegeben hatte sich der Aufsteiger aber noch nicht. Der starke Eli Brooks fand einige Male den Weg in die Zone, Roland brachte 2:30 Minuten vor dem Ende des dritten Viertels den Rückstand wieder in den einstelligen Bereich. Die Bayern ließen sich davon aber nicht aus der Ruhe bringen. Voigtmann (12 Punkte, 6 Rebounds) verwertete einen Offensiv-Rebound, traf einen Dreier, scorte nach klugem Cut und räumte auf der anderen Seite auch noch Marten Linßen ab. Der alte Abstand war schnell wiederhergestellt (59:73).
rar
Urald King erzielte für Trier nun zwar sieben schnelle Zähler, doch Obst und Jessup trafen einige Jumper. Die Gastgeber konnten die Lücke einfach nicht schließen, dafür waren die Münchner einfach zu abgezockt und zu ausgeglichen besetzt. Der Vorsprung wuchs auf 20 Punkte an, in den letzten Minuten war dann auch der Wille des Aufsteigers gebrochen.
Bester Scorer der Gastgeber war Brooks mit 19 Punkten (7/16 FG) und fünf Assists, dazu scorten noch Adekunle, Roland (je 12) und King (10) zweistellig. Bei den Bayern war Jessup (14, 6/9) fleißigster Punktesammler, mit Ausnahme von Europameister Leon Kratzer erzielten alle eingesetzten Spieler mindestens zwei Field Goals. Die Bayern stehen damit zum neunten Mal seit ihrer Bundesliga-Rückkehr im Top Four, der Gegner im Halbfinale steht noch nicht fest (Alles zur Auslosung gibt es hier).