31.03.2026
Slowene im MVP-Rennen wohl außen vor
Seit Wochen befindet sich Luka Doncic in absoluter Topform. Zuletzt gelangen dem Slowenen mehrere 40-Punkte-Spiele. Im Rennen um den MVP-Award verlor er dennoch zuletzt den Anschluss an die Konkurrenz. Nun äußerte sich der Lakers-Star erstmals selbst dazu.

41, 43, 32, 33, 60. Luka Doncic dominiert derzeit offensiv, wie wohl kein anderer NBA-Spieler. Im jüngsten MVP-Ranking der NBA fiel der 26-Jährige dennoch vom zweiten auf den vierten Platz zurück. Bereits vor Tagen hatte Teamkollege Austin Reaves diese Bewertung stark kritisiert.
Nun selbst darauf angesprochen, reagierte Doncic mit Resignation: "Je besser ich spiele, desto mehr falle ich in den Ratings. Ich weiß nicht, was ich noch tun soll."
Zuletzt hatten die Lakers neun der vergangenen zehn Spiele gewonnen und im umkämpften Westen den dritten Platz gefestigt. Trainer JJ Redick konnte das fehlende Momentum seines Starspielers deshalb nicht nachvollziehen: "Wenn wir die Saison so beenden, wie wir gerade spielen und er so weiterspielt, dann ist er - für mich - der MVP", machte der 41-Jährige klar. Und weiter: "Ich denke, schon als wir 15-4 in die Saison gestartet waren, hätte man das Argument bringen können, dass er der MVP ist. Er ist der wertvollste Spieler in zwei Dritteln der Saison gewesen."
Seit Mitte Januar, so betont Redick, seien die Lakers - mit einer Bilanz von 24-10 - eins der heißesten Teams der Liga. "Der Motor" dieses Erfolgs sei ganz klar Doncic: "Wir haben tonnenweise von Leuten, die ihre Rolle ausfüllen. Aber sitzt im Fahrersitz."
Der Fall von Doncic war zuletzt nicht die einzige Bewegung in den MVP-Rankings. So hatte Victor Wembanyama in der offiziellen MVP Ladder der NBA Titelverteidiger Shai Gilgeous-Alexander vom Thron abgelöst. Warum der Spurs-Star den Award allerdings nicht gewinnen sollte, erfahrt Ihr hier.
jos