29.03.2026
Sonderlob für LeBron James
Die Los Angeles Lakers spielen im Schlussspurt der regulären Saison ihren möglicherweise besten Basketball des Jahres. Das blieb auch DBB-Legende Dirk Nowitzki nicht verborgen, der den Kaliforniern gute Playoff-Chancen bescheinigte.

Neun Siege aus den vergangenen zehn Partien und ein starker dritter Platz in der umkämpften Western Conference. Rund drei Wochen vor dem Start der Playoffs haben sich die Los Angeles Lakers in eine gute Ausgangsposition für die Postseason navigiert.
Für Nowitzki ist dafür vor allem die Verfügbarkeit aller drei Stars verantwortlich: "Sie sind jetzt eigentlich zum ersten Mal alle drei gesund", sagte der Würzburger über LeBron James, Austin Reaves sowie Ex-Mitspieler Luka Doncic seiner Expertenrolle bei Amazon Prime Video. "Ich denke, sie finden jetzt ihre Rollen."
Neben Topscorer Luka Doncic, den Nowitzki aufgrund seines zurückgewonnenen Stepbacks aktuell als "nicht zu verteidigen" beschreibt, habe auch Veteran James einen großen Anteil am aktuellen Erfolg: "Er macht einen großartigen Job. Er tritt zurück und lässt die Jungen die Offensive tragen. (...) Er ist aber selbst immer noch der beste Transition-Spieler, er ist immer noch ein großartiger Ballverteiler und weiß sich abseits des Balls zu bewegen."
Besonders wertvoll ist allerdings, dass die Lakers endlich ihre defensiven Probleme vom Saisonbeginn in den Griff bekommen haben, meint Nowitzki. "Von der Defensive bin ich beeindruckt. (...) Sie variieren in ihrer Spielweise; wechseln zwischen Zonen- und Mannverteidigung hin und her. Besonders Mann zu Mann machen sie es sehr ordentlich."
Dabei stellte der 47-Jährige zwei Spieler besonders heraus. Einerseits sei Luke Kennard eine "großartige Verstärkung" für die Flügelverteidigung. Gleichzeitig habe sich auch Sorgenkind Deandre Ayton "verbessert".
In den Playoffs traue Nowitzki den Lakers zu, für Furore zu sorgen: "Sie haben drei Leute, die alle das Spiel entscheiden können. Ist das eine Mannschaft, auf die man gerne trifft? Ich bin wirklich beeindruckt und gespannt zu sehen, wie weit sie kommen."
jos