20.03.2025
Alle Informationen zum College-Spektakel
March Madness elektrisiert in den USA die Basketball-Fans. Am Donnerstag startet das College-Spektakel, hier bekommt ihr alle Informationen, zum prestigeträchtigen Turnier.

Auch in Deutschland kann das Spektakel gesehen werden, bis zum Finale überträgt Dyn rund 30 Spiel des Turniers. Darunter wird in der ersten Runde auch das Auftaktspiel der Duke Blue Devils sein. Zu welchen Zeit Dyn in den folgenden Runden überträgt, entscheidet sich dann immer kurzfristig. Für Dyn muss ein Abonnement abgeschlossen werden, mehr Informationen dazu erhaltet ihr hier.
Nach dem First Four, das in der Nacht auf Mittwoch beginnt, startet das eigentliche Turnier am Donnerstagabend deutscher Zeit. Den kompletten Spielplan sowie die anstehenden Live-Übertragungen findet ihr hier.

Inkludiert man das First Four, kämpfen 68 Unis um die Krone im College Basketball. Die Gewinner der jeweiligen Conference-Turniere waren direkt für March Madness qualifiziert, die restlichen Plätze sowie die Setzliste wurde von einem Komitee bestimmt.
Dabei wurden die verbleibenden 64 Teams auf vier "Regionen" aufgeteilt, ergo gibt es auch vier Top-Seeds - das sind Auburn, Houston, Duke und Florida.
Um das Turnier zu gewinnen, müssen sechs Runden gewonnen werden, sie alle werden im K.-o.-Modus ausgetragen. Nach den ersten beiden Runden kommt das Sweet 16, danach das Elite Eight, welche gleichzeitig die Finals der einzelnen Regionen darstellen. Die vier Sieger erreichen das Final Four, welches in San Antonio ausgespielt wird. Das Finale findet dann am 7. April im Alamodome statt.
18./19. März: First Four
20./21. März: Erste Runde
22./23. März: Zweite Runde
27./28 März: Sweet Sixteen
29./30 März: Elite Eight
5. April: Halbfinale
7. April: Championship Game

Der große Name in diesem Jahr ist Cooper Flagg von der Duke University. Der Forward gilt als sicherer Top-Pick im anstehenden Draft und spielte eine bärenstarke Saison für den Mitfavoriten. Unter anderem wurde er ins First Team des Landes gewählt. Der 18-Jährige verletzte sich jedoch kurz vor Turnierstart am Knöchel, es besteht aber Hoffnung, dass der Flügelspieler auflaufen wird.
Interessant bei Duke sind zudem Kon Knueppel und Center Khaman Maluach, die beide als mögliche Top-10 Picks gehandelt werden.
Nicht mit dabei sind dagegen Dylan Harper und Ace Bailey (derzeit im ESPN Mock Draft an 2 und 3), die mit Rutgers die Teilnahme deutlich verpassten.
Ansosnten sind fast alle wichtigen Lottery-Prospects mit dabei. Guard Tre Johnson muss mit Texas noch im First Four antreten, der wieselflinke V.J. Edgecombe ist mit Baylor eher ein Außenseiter. Besser stehen dagegen die Chancen für den litauischen Guard Kasparas Jakucionis, der mit Illinois immerhin als 6-Seed ins Turnier geht.

Mit Christian Anderson wird nur ein einziger deutscher Spieler mit dabei sein. Der U-18-Europameister gibt bei Texas Tech den Sixth Man, ist als Freshman aber schon jetzt sehr wichtig für das Team (mehr zu Anderson gibt es hier). Der Deutsche legt im Schnitt 10,8 Punkte auf und trifft 40,7 Prozent seiner Dreier. Die Red Raiders stellen eine der besten Offensiven im Land und rechnen sich als 3-Seed durchaus Chancen aus.
Das Bracket sieht für Texas Tech machbar aus, eine Teilnahme am Elite Eight erscheint möglich, auch wenn einige Schlüsselspieler des Teams angeschlagen sind.
In der Theorie stellt auch Liberty University noch einen Deutschen, doch Isaiah Ihnen wird nicht zum Einsatz kommen. Der Münchner zog sich im Januar eine weitere schwere Knieverletzung zu, es ist bereits die dritte in vier Jahren.
Die vier Top-Seeds sind natürlich die heißesten Anwärter, dabei sind vor allem Duke und Florida zu nennen. Von den 2-Seeds sollte Tennessee erwähnt werden, die im SEC-Turnier 1-Seed Auburn ausschalteten. Auch SEC-Team Alabama werden Chancen ausgerechnet, dazu ist Michigan State um Coach Tom Izzo stets ein Kandidat für eine kleinere Überraschung.
Titelverteidiger ist UConn, die Huskies gehen nach zwei Titeln in Serie diesmal aber nur als Außenseiter in das Turnier.
rar