04.03.2026
Kein böses Blut zwischen Coach und Star
Ein hitziger Moment zwischen Luka Doncic und Lakers-Coach JJ Redick sorgte am Wochenende in den sozialen Medien für Aufsehen. Für den Trainer der Los Angeles Lakers selbst war der kurze Wortwechsel jedoch nichts Besonderes.

Der Vorfall ereignete sich während des 129:101-Auswärtssiegs der Lakers bei den Golden State Warriors am Samstag. Nachdem Luka Doncic ausgewechselt worden war, ging der Slowene auf die Bank, ohne den angebotenen "Fistbump" von JJ Redick anzunehmen. Der Coach folgte ihm daraufhin kurz an die Seitenlinie, wo beide einige Worte wechselten.
Als Doncic anschließend erneut aufsprang und seinem Trainer etwas zurief, stellte sich Jarred Vanderbilt zwischen die beiden und versuchte, die Situation zu beruhigen. In den sozialen Medien verbreitete sich der Clip schnell - Redick konnte die Aufregung darüber jedoch nicht nachvollziehen.
"Ich weiß nicht, warum das viral gegangen ist. Für mich fühlte sich das völlig normal an", sagte der Lakers-Coach vor dem Spiel gegen die New Orleans Pelicans. "Ich habe mir in dem Moment ehrlich gesagt nicht viel dabei gedacht. Ich glaube auch nicht, dass Luka das getan hat. Wir haben eine großartige Beziehung."
Redick erklärte, dass solche Situationen im Basketballalltag häufig vorkommen. "Es ist ein Wettbewerb. Zwei Leute versuchen, ein Spiel zu gewinnen und auf derselben Seite zu sein", sagte der Trainer. "Manchmal muss man Dinge mit einem Spieler oder Mitspieler klären." Auch aus dem Umfeld des Teams wurde die Szene relativiert. Ein Lakers-Insider erklärte gegenüber ESPN: "Zeig mir einen Star in der NBA, der bei einer Drei-Spiele-Niederlagenserie nicht frustriert ist."
Sportlich folgte auf den kurzen Schlagabtausch sogar eine positive Reaktion: Doncic kam gegen Golden State auf 26 Punkte und acht Assists und legte beim 128:104-Sieg gegen Sacramento anschließend 28 Punkte und neun Assists nach. Redick verriet zudem, dass beide später sogar über die Szene gelacht hätten. "Wir haben darüber gesprochen und gelacht. Für uns war da keine Spannung - man macht weiter und konzentriert sich auf das nächste Spiel."
sgm