01.03.2026
NBA kompakt
In San Francisco setzten die Lakers früh ein Zeichen und ließen den Warriors keine Chance. Während Miami spät den Sack zumachte, bleibt Charlotte von außen brandgefährlich - und Toronto drehte nach der Pause auf.

Klare Verhältnisse im Chase Center: Die Los Angeles Lakers überrollten die Golden State Warriors mit 129:101. Luka Doncic lieferte 26 Punkte, acht Assists und sechs Rebounds, LeBron James ergänzte 22 Punkte, neun Assists und sieben Rebounds. Austin Reaves (18) und Luke Kennard (16) sorgten zusätzlich für Scoring-Power und Treffsicherheit (Reaves: 7/11 FG, Kennard (4/7 3FG).
Golden State musste weiterhin auf Stephen Curry verzichten, zudem fehlte Neuzugang Kristaps Porzingis krankheitsbedingt. Die Warriors starteten zwei von 17 von der Dreierlinie und lagen früh deutlich zurück (16:33). Während die Lakers ihre ersten 21 Würfe zu zwölf Treffern nutzten, fehlte den Gastgebern die offensive Power. Für Los Angeles war es das Ende einer Drei-Spiele-Niederlagenserie.
Im Duell zwischen den Miami Heat und den Houston Rockets setzte sich Miami mit 115:105 durch - getragen von einem starken Schlussviertel. Bam Adebayo führte sein Team mit 24 Punkten und elf Rebounds an, während Pelle Larsson 20 Zähler beisteuerte, davon zehn im vierten Abschnitt. Tyler Herro (18), Jaime Jaquez Jr. (14) sowie Kel’el Ware mit einem Double-Double aus 13-Punkten und 15-Rebounds sorgten für zusätzliche Stabilität.
Houston erwischte mit einem 14:4-Start den besseren Beginn, ehe Miami mit einem 37:14-Lauf antwortete und sich früh zweistellig absetzte. In der zweiten Halbzeit blieb es lange eng, bis Larsson 1:52 Minuten vor Schluss per Freiwürfe auf 113:103 stellte - die erste zweistellige Führung nach der Pause. Kevin Durant stemmte sich mit 32 Punkten, acht Assists und sechs Rebounds dagegen, doch vor allem in der zweiten Halbzeit fehlte den Rockets die Durchschlagskraft.
Die Charlotte Hornets bleiben heiß und feierten beim 109:93 gegen die Portland Trail Blazers den vierten Sieg in Serie. Brandon Miller glänzte mit 26 Punkten und acht Rebounds, traf sechs Dreier und gab früh die Richtung vor. Charlotte verwandelte 16 Würfe von außen und knüpfte damit an die historische Dreier-Serie der vergangenen Partien an.
Portland hingegen fand von Beginn an keinen Rhythmus - zehn Fehlwürfe von der Dreierlinie im ersten Viertel ebneten den Weg für eine 29:17-Führung der Gastgeber. Zwar verkürzten die Blazers nach dem dritten Viertel auf sieben Punkte, doch im Schlussabschnitt kühlten sie erneut ab (11/47 Dreier insgesamt). Jrue Holiday (25) und Jerami Grant (21) stemmten sich dagegen, während Deni Avdija weiterhin verletzt fehlte.
Die Toronto Raptors setzten sich mit 134:125 bei den Washington Wizards durch und festigten Rang fünf im Osten. Immanuel Quickley führte Toronto mit 27 Punkten und elf Assists an, Brandon Ingram steuerte 24 Zähler bei. Alle fünf Starter punkteten mindestens 18 Punkte - ein Ausdruck der ausgeglichenen Offensive.
Washington lag Mitte des dritten Viertels noch in Führung, ehe ein 11:2-Lauf der Raptors - abgeschlossen durch einen Ingram-Dreier - die Partie kippte. Toronto dominierte in Korbnähe (42/63 aus dem Zweierbereich) und baute den Vorsprung im Schlussabschnitt erstmals deutlich aus. Trotz 64 Bankpunkten und 16 Dreiern kassierten die Wizards ihre vierte Niederlage in Serie.
red