vor 4 Stunden
Thunder haben mehrere Picks
Die Oklahoma City Thunder könnten im Sommer aggressiv auf dem Markt auftreten. Neben Gerüchten um einen Trade-up im Draft tauchte nach der Niederlage gegen die Spurs plötzlich sogar ein spektakuläres Giannis-Szenario auf.

Die Oklahoma City Thunder sind aktuell das am komplettesten geformte Team der NBA. Doch nach der dramatischen Niederlage gegen die San Antonio Spurs in Spiel 1 der Western Conference Finals könnten die Thunder im Sommer trotzdem aggressiv nachlegen.
Laut Jake Weinbach wird innerhalb der Liga fest damit gerechnet, dass OKC im Draft nach oben traden möchte. Dafür könnten unter anderem die Picks Nummer 12, 17 und 37 sowie zusätzliche Spieler-Assets genutzt werden. Kaum eine Franchise verfügt über mehr Draft-Kapital als Oklahoma, General Manager Sam Presti gilt seit Jahren als einer der aggressivsten und kreativsten Team-Bauer der Liga. Auch ESPN-Insider Brian Windhorst hält dieses Szenario für möglich.
Da die Thunder bereits jetzt einen extrem tiefen Kader besitzen und kaum Platz für mehrere neue Rookie-Verträge haben, erscheint ein Trade-up logisch. Statt zwei spätere Talente zu holen, könnte Oklahoma lieber versuchen, einen einzelnen High-End-Spieler aus den Top 10 zu bekommen. Mögliche Trade-Partner wären laut US-Berichten unter anderem die Dallas Mavericks, Atlanta Hawks oder Brooklyn Nets.

Zusätzlich sorgte ESPN-Analyst Stephen A. Smith nach der Niederlage gegen San Antonio mit einer verrückten Idee für Schlagzeigen. Nach Victor Wembanyamas 41 Punkten schlug Smith vor, OKC könne bei einem Scheitern gegen die Spurs sogar über einen Trade für Giannis Antetokounmpo nachdenken.
Wemby dominierte Chet Holmgren in Spiel eins phasenweise komplett. Dadurch entstanden wieder einmal Diskussionen über die körperliche Präsenz der Thunder unter dem Korb.
Ein möglicher Trade könnte so aussehen, dass die Oklahoma City Thunder rund um Holmgren ein Paket schnüren. Neben dem ehemaligen Nummer-zwei-Pick könnten mehrere First-Round-Picks sowie zusätzliche junge Spieler oder Gehaltsfüller nach Milwaukee gehen, um finanziell auf das Niveau von Giannis Antetokounmpo zu kommen. Realistisch wirkt ein solcher Mega-Trade aktuell aber kaum.
kon