30.03.2026
NBA kompakt: Tatum stark
Die Oklahoma City Thunder marschieren weiter durch die Liga, während die Orlando Magic einen bitteren Abend erleben. Auch Houston und Boston setzen Statements, während Miami weiter abrutscht.

Die Oklahoma City Thunder schlagen die New York Knicks mit 111:100 und feiern ihren 14. Sieg aus den letzten 15 Spielen. Shai Gilgeous-Alexander führte sein Team mit 30 Punkten an, davon zehn im Schlussviertel, als OKC das Spiel endgültig entschied.
Lange blieb die Partie offen, doch in der Crunchtime übernahm der MVP-Kandidat. Jalen Williams (22 Punkte) und Chet Holmgren (16/9) lieferten Unterstützung, während Isaiah Hartenstein mit sechs Punkten und 13 Rebounds (5 am offensiven Brett) vor allem unter den Brettern präsent war. Die Knicks um Jalen Brunson (32 Punkte) kamen zwar noch einmal heran, konnten das Spiel aber nie drehen.
Die Toronto Raptors fertigen die Orlando Magic mit 139:87 ab und schicken sie mit der siebten Niederlage aus acht Spielen nach Hause. Ein 31:0-Lauf im ersten Abschnitt entschied die Partie praktisch schon früh. Seit Einführung der Play-by-Play-Erfassung ist es der größte unbeantwortete Lauf einer Mannschaft aller Zeiten.
Scottie Barnes (23 Punkte, 15 Assists - Career High) und RJ Barrett (24 Punkte) dominierten, während Orlando komplett den Faden verlor. Paolo Banchero kam nur auf neun Punkte bei schwacher Quote (3/14 FG), Moritz Wagner steuerte sieben Punkte bei. 28 Turnover und 37 daraus resultierende Punkte für Toronto sprechen eine klare Sprache.
Die Boston Celtics gewinnen mit 114:99 bei den Charlotte Hornets und feiern ihren dritten Sieg in Folge. Jayson Tatum (32 Punkte) und Payton Pritchard (28 Punkte) führten das Team ohne Jaylen Brown souverän an.
Charlotte kam offensiv nie richtig ins Spiel und traf nur 12 von 43 Dreiern. Zwar verkürzten die Hornets im Schlussviertel zwischenzeitlich, doch Tatum setzte mit einem wichtigen Dreier die entscheidende Antwort und brachte Boston wieder komfortabel in Führung.

Die Denver Nuggets schlagen die Golden State Warriors klar mit 116:93 und feiern ihren sechsten Sieg in Folge. Nikola Jokic führte sein Team mit 25 Punkten und 15 Rebounds an und verpasste ein weiteres Triple-Double nur knapp. Dabei sah es zur Halbzeit noch nach einem anderen Spiel aus. Golden State lag nach einem starken zweiten Viertel vorne, doch im dritten Abschnitt drehten die Nuggets komplett auf. Mit einem 40:21-Lauf übernahmen sie die Kontrolle und entschieden die Partie frühzeitig.
Denver kompensierte dabei sogar mehrere Ausfälle und eine hitzige Phase im zweiten Viertel, in der es zu kleineren Auseinandersetzungen kam. Die Warriors hingegen spüren weiterhin das Fehlen von Stephen Curry deutlich und kassieren die nächste Niederlage ohne ihren Superstar.
Die Houston Rockets setzen sich klar mit 134:102 gegen die New Orleans Pelicans durch. Alperen Sengün war mit 36 Punkten, 13 Rebounds und sieben Assists der überragende Mann auf dem Feld.
Entscheidend war ein 23:3-Lauf zu Beginn des zweiten Viertels, mit dem Houston früh für klare Verhältnisse sorgte. Kevin Durant und Jabari Smith Jr. ergänzten mit jeweils 20 Punkten, während die Pelicans defensiv keine Antworten fanden und bereits ihre dritte Niederlage in Serie kassierten.

Die Indiana Pacers schlagen die Miami Heat mit 135:118 und verschärfen deren Krise. Pascal Siakam glänzte mit 30 Punkten, 11 Rebounds und sechs Assists und führte ein ausgeglichen scorendes Team zum Sieg.
Miami startete gut, verlor aber im letzten Viertel komplett den Zugriff. Ein 14:3-Schlussspurt der Pacers entschied die Partie endgültig. Für die Heat ist es die siebte Niederlage aus den letzten acht Spielen - ein herber Rückschlag im Rennen um die direkten Playoff-Plätze.
sgm