27.01.2026
"Es wird passieren"
Fünf Niederlagen in Serie, die zweitschlechteste Bilanz im Westen. Eine kurzfristige Zukunft in den Playoffs steht in Sacramento schon längst nicht mehr zur Debatte. Stattdessen mehren sich die Gerüchte um einen Trade. Davon geht auch Kings-Star DeMar DeRozan aus.

"Es wird passieren", gestand der Forward nach der deutlichen Niederlage am Sonntag gegen Ost-Primus Detroit ein. "Wenn die Dinge nicht in die richtige Richtung laufen, dann ist es das, was passiert."
Die reguläre NBA-Saison ist zwar gerade einmal knapp zur Hälfte verstrichen, von ihren Playoff-Ambitionen haben sich die Kings aber schon längst verabschiedet. Lediglich zwölf Siege sammelten die Kalifornier binnen der ersten 47 Spiele ein - kein Team im Westen hat weniger. Schlusslicht New Orleans gewann hingegen zuletzt zwei Spiele am Stück und droht, Sacramento hinter sich zu lassen.
"Ich denke, jeder hier versteht, dass, wenn man eine Chance haben will, man die Situation richtig angehen muss", so DeRozan weiter gegenüber der Sacramento Bee. "Niemand hat sich diese Bilanz gewünscht, aber ich war immer einer, der auch in schweren Zeiten durchhält. Es ist immer einfach zu sagen, man wolle in einer besseren Situation sein. Aber man muss nun mal mit den Karten umgehen, die einem ausgeteilt worden sind."
Dennoch: Gegenüber der Möglichkeit, die Trade-Deadline bei einem anderen Team zu beenden, zeigte sich DeRozan durchaus offen. "Ich werde nicht mehr zehn Jahre spielen können. Deshalb möchte ich definitiv das Maximum aus meiner Zeit herausholen und alles geben, was ich kann", sagte er und machte nochmal deutlich: "Es ist kein Geheimnis: ob das hier sein wird oder woanders."
Im Fokus der Gerüchteküche stand zuletzt auch DeRozans Mitspieler Dennis Schröder. Der Kapitän der deutschen Nationalmannschaft wurde unter anderem mit den Orlando Magic in Verbindung gebracht. Hier haben wir uns angeschaut, wie ein Trade aussehen könnte und wie gut der Fit tatsächlich wäre.
jos