NBA
25.01.2026
Trade Deadline Preview Pacific Division
Was die Lakers an Optionen haben - und der Firesale der Kings

Trade Deadline Preview Pacific
Am 5. Februar ist die NBA Trade Deadline, bis dahin können Teams noch Trades durchführen. In den kommenden Tagen beleuchten wir alle sechs Divisionen und blicken darauf, welche Spieler Trade-Kandidaten sind und was die einzelnen Teams brauchen.
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GOLDEN STATE WARRRIORS (25-21)
Die Verletzung von Jimmy Butler ändert für die Warriors einiges, der Forward ist kaum zu ersetzen. Über die Saison waren die Dubs vor allem ein Team, welches viele Jumper nahm, Butler war mit seiner Physis ein wenig die Antithese davon. Das fällt nun weg.
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GOLDEN STATE WARRRIORS (25-21)
Ergo brauchen die Warriors eigentlich alles, die Pick-Schatulle ist fast voll gefüllt (außer 2030), allerdings gibt es kaum Spieler mit tradebaren Verträgen. Dazu sind die Warriors nahe am Second Apron, was die finanzielle Flexibilität merkbar einschränkt.
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GOLDEN STATE WARRRIORS (25-21)
Die Warriors sind somit eine Blackbox. Curry ist immer noch einer der Besten der Welt, ein Rebuild kommt also nicht in Frage. Nun aber die Zukunft nach Curry opfern? Auch das sollte ein No-Go sein. Sollte deswegen nicht ein Überraschungs-Deal auf den Tisch kommen, werden die Warriors vermutlich nichts Substanzielles machen.
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GOLDEN STATE WARRRIORS (25-21)
Und was mit Kuminga? Sein Trade-Wert dürfte überschaubar sein. Es ist möglich, dass die Warriors noch einen Deal für den unzufriedenen Forward finden, allerdings darf man sich nicht zu viel Gegenwert versprechen. Ein Trade, der die Saison verändert, wird nicht zu finden sein.
Kyle Terada-USA TODAY Sports
L.A. CLIPPERS (20-24)
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L.A. CLIPPERS (20-24)
Zur Erinnerung: Chris Paul (2,3 Mio.) steht noch immer unter Vertrag, dazu spielt auch Bogdan Bogdanovic (16,0) keine Rolle mehr. Sie dürften verfügbar sein, zumindest könnten ihre auslaufenden Verträge interessant sein.
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L.A. CLIPPERS (20-24)
Die Gerüchteküche um Ivica Zubac ist dagegen abgekühlt, der Kroate ist weiter auf der Fünf ein Eckpfeiler des Teams und wird kaum zu haben sein. Einen Need haben die Kalifornier dagegen auf der Eins, weil durch CP3-Gate und der Verletzung von Bradley Beal ein Backup-Guard fehlt.
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L.A. CLIPPERS (20-24)
Hier könnte man durchaus fündig werden. Coby White, Ayo Dosunmu (beide Chicago), Jose Alvarado (New Orleans) oder Collin Sexton (Charlotte) wären mal ein paar Namen, die für L.A. realistisch und auch interessant sein dürften. Gleichzeitig hätten die Clippers mit John Collins (26,6 Mio.) und Bogdanovic auch die Verträge, um einen größeren Deal einzufädeln.
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LOS ANGELES LAKERS (26-17)
Traditionell gibt es um die Lakers immer die meisten Gerüchte, allerdings muss man vorab sagen, dass das Team aus Tinseltown nur wenig anbieten kann. LeBron (52,6 Mio.), Doncic (46,0) und Reaves (13,9) verschlingen große Teile des Caps, sie sind zudem unantastbar oder haben im Falle von LeBron eine No-Trade-Klausel.
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LOS ANGELES LAKERS (26-17)
Picks sind da, allerdings werden Spieler wie Gabe Vincent, Maxi Kleber oder Jared Vanderbilt nicht gerade Freudensprünge bei der Konkurrenz bewirken. Zumindest bei den ersten beiden laufen die Verträge aus, gleiches gilt übrigens auch für Rui Hachimura (18,3 Mio.).
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LOS ANGELES LAKERS (26-17)
Bedarf besteht auf jeden Fall. Ein guter Verteidiger mit Wurf für den Perimeter wäre wünschenswert, gleiches gilt für einen weiteren Center. Deandre Ayton und Jaxson Hayes sind beide nicht unumstritten.
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LOS ANGELES LAKERS (26-17)
Gerüchte gibt es wie immer viele, zuletzt wurden die Lakers mit Pelicans-Youngster Yves Missi in Verbindung gebracht. Dazu wurden für den Flügel De’Andre Hunter (Cleveland) oder Andrew Wiggins (Miami) genannt.
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LOS ANGELES LAKERS (26-17)
Das zeigt schon, dass Star-Trades eher ausgeschlossen sind. Stattdessen dürfte es eher im Sommer spannend werden, wenn der dicke Vertrag von LeBron ausläuft. Hier bleibt natürlich die Frage, ob James noch ein Jahr dranhängt und ob dies dann auch bei den Lakers sein wird.
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PHOENIX SUNS (27-17)
Die Suns rangieren auf Rang fünf im Westen, wer hätte das im Sommer kommen sehen? Entsprechend fällt es schwer zu glauben, dass die Suns große Veränderungen vornehmen werden. Das passt auch zu Berichten aus Phoenix, in denen es heißt, dass man nicht auf Biegen und Brechen etwas verändern wird.
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PHOENIX SUNS (27-17)
Miles Bridges von den Hornets war zuletzt ein Name, der mit Phoenix in Verbindung gebracht wurde, etwas mehr Tiefe würden den Suns durchaus gut zu Gesicht stehen, da auch Royce O’Neale nicht mehr der Jüngste ist. Der 32-Jährige trifft jedoch seinen Dreier gut, hat aber nicht die Athletik eines Bridges.
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PHOENIX SUNS (27-17)
Ein klarer Trade-Kandidat ist dagegen Nick Richards, der nur Center Nr. 3 in der Wüste ist. Sein Vertrag von 5 Millionen Dollar dürfte nicht schwer zu traden sein, auch weil er schon gezeigt hat, dass er ein solider Backup sein kann. Dazu könnte auch Nigel Hayes-Davis noch einen Tapetenwechsel bevorzugen, der EuroLeague-Finals-MVP hat bei den Suns schon das ganze Jahr über schlechte Karten.
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SACRAMENTO KINGS (12-33)
Dass bei den Kings etwas passiert, ist dagegen so sicher wie das Amen in der Kirche. Für den richtigen Preis könnte vermutlich jeder Spieler gehen, maximal Youngster wie Maxime Raynaud oder Keegan Murray (Verlängerung beginnt im Sommer) dürften ihren Platz sicher haben.
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SACRAMENTO KINGS (12-33)
Leicht wird es aber nicht. Zach LaVine (47,5 Mio.) hält eine Spieler-Option für das kommende Jahr, Domantas Sabonis (42,3) hat dagegen noch zwei weitere garantierte Jahre. Bei Oldie DeMar DeRozan ist das letzte Vertragsjahr immerhin nicht garantiert, hier könnten mehrere Teams Interesse zeigen. Einen großen Gegenwert wird es ob der dicken Verträge aber eher nicht geben.
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SACRAMENTO KINGS (12-33)
Den größten Wert könnte Keon Ellis haben, er ist als 3-and-D-Spezialist und einem Mini-Salär von 2,3 Mio. gefragt. Vermutlich wird man versuchen, ihn mit einem der Ex-Stars in einem Paket zu verhökern.
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SACRAMENTO KINGS (12-33)
Und dann ist da noch Dennis Schröder. Seine Präsenz ergibt schlichtweg keinen Sinn, wenn die Kings den Rebuild starten. Mit 14,1 Mio. Gehalt für diese Saison kann man leben, allerdings hat Schröder danach noch zwei Jahre Vertrag (das Letzte ist nur in Teilen garantiert). Das ist könnte Contender abschrecken, die in den kommenden Jahren teuer werden oder sind, zum Beispiel Minnesota.
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SACRAMENTO KINGS (12-33)
Wer sucht also noch einen Spielmacher? Die Knicks könnten einen Backup gebrauchen, womöglich auch Toronto. Die tradeten Schröder allerdings schon einmal. Bei Orlando funktionierte das Jones-Experiment nicht, Milwaukee wäre womöglich ein Thema, wenn Giannis bleibt.
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SACRAMENTO KINGS (12-33)
Und im Westen? Da wären die Rockets (hatten wir auch schon) oder Minnesota interessant, letztere haben aber kaum eine Möglichkeit, einen solchen Trade einzufädeln. Womöglich kommt es auch anders, dennoch ist es schwer vorzustellen, dass Schröder auch nach der Deadline noch das Kings-Jersey trägt.
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