vor 2 Stunden
Schlechtes Matchup für den Deutschen
Die Oklahoma City Thunder stehen nach der Auftaktniederlage gegen die San Antonio Spurs schon etwas unter Druck. Coach Mark Daigneault wollte eine Veränderung der Starting Five nicht ausschließen, es könnte Isaiah Hartenstein treffen.

Gut zwei Minuten dauerte es in Spiel eins, bis Daigneault die Reißleine zog. Die Spurs hatten die ersten sieben Punkte der Partie erzielt und der Coach entschloss sich zu einem frühen Wechsel. Alex Caruso rein, Isaiah Hartenstein raus. Eine Maßnahme, die fruchtete, schließlich sollte Caruso acht Dreier verwandeln und war an diesem Abend der einzige verlässliche Schütze im Team.
Hartenstein kam dagegen nur noch zehn weitere Minuten zum Einsatz, fast exklusiv, wenn die Spurs Victor Wembanyama eine Pause gaben und Backup-Center Luke Kornet im Spiel war. In Halbzeit zwei begann zunächst Cason Wallace für den deutschen Center. Daigneault verriet nach der Partie, dass es ohnehin der Plan war, Hartenstein vor allem gegen Kornet zu stellen und ansonsten mehr auf kleine Lineups zu setzen. Auch eine Konsequenz für Spiel 2?
"Ich werde euch hier nicht meine Lineups oder Rotationen verraten", sagte Daigneault am Dienstag Ortszeit. "Alles, was ich euch sagen kann, ist, dass wir diesen Plan schnell umsetzen wollten, damit er die Minuten gegen Kornet spielt", erklärte der Coach im Hinblick auf die Einsatzzeit von Hartenstein.
Es ist also durchaus möglich, dass Hartenstein in dieser Serie seinen Platz als Starter verliert, vornehmlich aus Matchup-Gründen. Die Aufstellung mit zwei Bigs ist gegen San Antonio schwierig, da sie Wembanyama die Möglichkeit gibt, in der Zone zu bleiben, wo ganz klar seine defensiven Stärken liegen.
In der Serie gegen die Lakers spielte der deutsche Nationalspieler dagegen noch eine gewichtigere Rolle. Dort stand der Deutsche durchschnittlich fast 28 Minuten auf dem Feld und legte 8,8 Punkte, 9,3 Rebounds und 1,8 Steals auf.
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