25.03.2026
NBA kompakt
Von späten Gamewinnern bis hin zu historischen Dreier-Serien: die NBA-Nacht hatte alles zu bieten. Während Charlotte heiß lief und New York weiter marschiert, entscheidet Nikola Jokic ein Thriller-Duell in Phoenix.

Die Denver Nuggets setzten sich in einem spektakulären Spiel mit 125:123 bei den Phoenix Suns durch - dank eines späten Gamewinners von Nikola Jokic. Der Serbe traf nach Zuspiel von Jamal Murray einen Floater kurz vor Schluss und entschied damit die Partie. Jokic lieferte mit 23 Punkten, 17 Rebounds und 17 Assists einmal mehr eine herausragende Allround-Leistung ab.
Phoenix hatte jedoch die Chance auf den Sieg, doch Devin Booker vergab einen offenen Dreier in den Schlusssekunden. Phoenix blieb bis zum Ende dran, unter anderem dank Booker (22 Punkte), Jalen Green (21) und Grayson Allen (21). Am Ende behielt Denver jedoch die Nerven. Am Ende behielt Denver die Nerven und sicherte sich einen knappen Auswärtserfolg in einem Spiel auf Augenhöhe.
Die New York Knicks feierten mit einem 121:116 gegen die New Orleans Pelicans ihren nächsten Erfolg und bleiben weiter in Topform. Jalen Brunson war mit 32 Punkten der entscheidende Mann, insbesondere im Schlussviertel, in dem er 15 Punkte erzielte und das Spiel an sich riss. Unterstützung kam von Karl-Anthony Towns (21 Punkte, 14 Rebounds) und OG Anunoby (21 Punkte).
Die Partie blieb lange eng, nachdem die Knicks einen starken Start hinlegten und die Pelicans im zweiten Viertel zurückkamen. Im vierten Abschnitt übernahm dann Brunson komplett, traf wichtige Würfe und sorgte mit einem persönlichen Lauf für die Vorentscheidung. New Orleans hielt zwar dagegen, fand in der Crunchtime jedoch keine Antwort mehr auf den Knicks-Guard.
Die Charlotte Hornets lieferten eine historische Offensivshow ab und überrollten die Sacramento Kings mit 134:90. Mit 26 verwandelten Dreiern stellten sie den Franchise-Rekord ein, angeführt von Coby White (27 Punkte) und LaMelo Ball (20 Punkte), die früh den Ton angaben. Bereits zur Halbzeit lag Charlotte deutlich vorne (72:47) und ließ keinen Zweifel am Ausgang der Partie.
Auch in der zweiten Hälfte blieb die Dominanz bestehen. Die Hornets bauten ihren Vorsprung zwischenzeitlich auf über 40 Punkte aus und kontrollierten das Spiel in allen Bereichen. Sacramento hatte defensiv kaum Antworten und ließ Charlotte 51 Prozent aus dem Feld treffen, während die Hornets zudem klar das Rebound-Duell gewannen. Für die Kings blieb es ein Abend ohne echte Gegenwehr.
sgm