vor 8 Stunden
Hall of Famer zeigt sich enttäuscht
Victor Wembanyama war zwar erneut bester Scorer der San Antonio Spurs, verlor aber erneut das Duell mit Knicks-Center Karl-Anthony Towns. Dafür hagelte es Kritik von Shaquille O’Neal und auch Charles Barkley.

Wembanyama beendete das Spiel mit 29 Punkten und neun Rebounds, hatte aber zur Pause nur vier Würfe aus dem Feld genommen. Die Spurs schafften es nicht, den Superstar in gute Positionen zu bringen und auch der Franzose selbst konnte das Kommando nicht übernehmen. Erst nach dem Wechsel taute Wemby auf, spielte aggressiver.
Am Ende war er dennoch der tragische Held durch seinen Turnover und den verpassten Gamewinner, ein Jumper über Center Mitchell Robinson. Dennoch hatte Karl-Anthony Towns Wemby über weite Strecken erneut im Griff, der Big Man ist derzeit ein heißer Anwärter auf den Finals-MVP-Award - trotz der Clutch-Künste von Jalen Brunson.
"Wemby wirkt nervös auf mich", sagte Hall of Famer Charles Barkley nach der Partie bei ESPN. "Klar, er ist 22 Jahre jung und wird bald diese Liga dominieren, aber KAT macht bisher, was er will mit ihm." Ähnlich sah es auch Shaquille O’Neal: "Derzeit zeigt er mir nichts", zeigte sich Shaq enttäuscht "Das überrascht mich wirklich. Ich dachte, dass er viel aggressiver beginnen würde, aber er hatte in den ersten vier Minuten nicht einen Wurf genommen."

Für Barkley ist Towns der Grund dafür. "Wemby ist schockiert, weil er vermutlich schon lange nicht mehr so dominiert wurde wie in diesen ersten beiden Spielen." Dass es nicht nur an Wembanyama liegt, ist aber auch klar. San Antonios Offense bleibt zu fehlerhaft, die Knicks nutzen diese dagegen immer wieder gnadenlos aus.
So steht nach zwei Spielen eine 2-0-Führung der Knicks, die damit das erst dritte Team sind, welches die beiden Auftaktspiele in der Fremde gewinnen konnte. Zuvor gelang dies nur Chicago (1993) und Houston (1995), beide krönten sich wenig später auch zum NBA-Champion.
rar