vor 10 Stunden
Knicks-Guard will "weiter Druck machen"
Die New York Knicks haben ihren Vorsprung in den NBA Finals ausgebaut. Zwar musste das Team um Starspieler Jalen Brunson am Ende nochmal zittern, insgesamt führte man aber nahezu über die gesamte Spielzeit. Der dreimalige All-Star erklärte das auch mit der proaktiven Herangehensweise seiner Mannschaft.

"Sie haben einfach nur versucht, unser Spiel zu verstehen und darauf zu reagieren", sagte Brunson auf der Pressekonferenz nach Spiel 2. Sie selbst hingegen hätten "voneinander profitiert." Dass New York erneut den Assistvergleich mit San Antonio klar gewonnen hat (29:22), verleiht der Aussage zusätzlich Substanz.
Bereits im ersten Spiel waren die Knicks durch bessere Ballbewegung aufgefallen, während die Spurs für ihre teils eindimensionale Offensive kritisiert wurden. Nicht zuletzt Victor Wembanyama selbst gestand noch vor Spiel 2 ein, dem reaktionären der beiden Teams anzugehören: "Ich glaube, das liegt an unserem Mangel an Erfahrung und unserer Jugendlichkeit." Offensichtlich sei das eben vor allem gegen erfahrene Mannschaften.
Für die Knicks, die seit der Erstrundenserie gegen die Atlanta Hawks nicht mehr verloren haben, war es bereits der 13. Playoff-Sieg in Folge. Dass die Serie im zweiten Auswärtsspiel in San Antonio zu ihrem Ende kommen würde, war für viele vorab naheliegend gewesen, gestand Brunson ein. Umso höher sei allerdings die Motivation gewesen, das Narrativ zu besiegen.
"Wir geben uns jeden Tag Mühe und versuchen, das Beste aus uns herauszuholen. Unser Mindset lag nicht darauf, dass wir 1-0 führen, sondern darauf, dass es wieder 0-0 steht." Selbiges gelte auch für die bevorstehenden Partien im Madison Square Garden. "So muss das sein. Man darf es sich nicht gemütlich machen oder zufrieden sein, sondern weiter Druck machen."
Für Brunson verlief das zweite Aufeinandertreffen mit den Spurs durchaus durchwachsen. Für seine 20 Punkte benötigte der Point Guard 25 Würfe. Letztlich gelang ihm beim folgenschweren Aussetzer von Victor Wembanyama allerdings auch der entscheidende Steal, der nach Foul sowie Foulwürfen zum Sieg führen würde. Tribut zollte der 29-Jährige dafür seinen Mitspielern, die ihm auch in schweren Spielphasen das volle Vertrauen aussprechen: "Es werden immer Dinge gesagt werden, egal wie die Situation ist", so Brunson, der auch im Gegenzug großes Lob für sie übrig hatte: "So sind sie einfach - an jedem Abend. Ich habe das allerhöchste Vertrauen in sie, allein wegen ihrer Arbeitsmoral."
Die Einzelkritiken zu Spiel 2: Brunson kriegt wieder Hilfe - und Wembys fataler Klops
jos