vor 2 Stunden
Überraschende Pläne bei Expansion
Die NBA ist der Expansion begriffen. Als nahezu sicherer neuer Standort gilt die Metropole Seattle, in der sich dieser Tage sogar ein zweites Konsortium für ein Franchiseangebot zusammenbraut. Der vorgestellte Arena-Plan ist jedoch ungewöhnlich.

Noch ist unklar, ob, wie und wann die Expansion der NBA auf 32 Teams Form annehmen wird. In der Poleposition auf einen permanenten Standort scheinen allerdings die Städte Seattle und Las Vegas. In ersterer scheinen sogar mehrere Investorengruppen ein Interesse angemeldet zu haben.
Wie The Athletic berichtet, habe sich mit "BlackSun Private Equity" nun ein zweiter ernsthafter Bieter etabliert, der gegenüber der Zeitung detailliert über seine Pläne sprach. Demnach plane man eine neue Arena rund 50 Kilometer nördlich von Seattle, nahe der Kleinstadt Marysville.
Kurios dabei: Die Sportstätte soll auf dem Grundbesitz des indigenen Stammes "Tulalip" stehen. Investoren hätten sich mit den Eigentümern der Fläche zu "100 Prozent" geeinigt", sagte BlackSun-Kommunikationschef Nick Rathod gegenüber The Athletic: "Wir arbeiten mit den Stämmen zusammen, die die ursprünglichen Bewohner dieses Landes waren. Wir möchten die lokale Gemeinschaft in den Mittelpunkt stellen und Feedback von ihr einholen."
Gleichwohl bekräftigte der Manager das langfristige Commitment seiner Investorenrunde zum Standort Seattle. "Wir wollen für immer in dieser Community bleiben", erklärte Rathod, der um die geschundene Fanbasis weiß, die einst der SuperSonics beraubt wurde.
Eine Entscheidung über die existierenden Angebote wolle die NBA noch im laufenden Kalenderjahr treffen. Zuletzt hatte Kommissar Adam Silver allerdings eingeordnet, dass eine Expansion keinesfalls "beschlossene Sache" sei. Hier erfahrt Ihr die Hintergründe dieser Aussage.
jos