29.03.2025
NBA: Der Spieltag kompakt
Nikola Jokic sorgte beim Sieg der Nuggets mit einem verrückten Buzzer-Beater von der eigenen Dreierlinie für das Highlight der NBA-Nacht. Stephen Curry feierte sein Comeback und führte die Warriors zum Sieg in New Orleans. Jakob Pöltl glänzte für die Raptors.

Die Denver Nuggets haben mit einem 129:93-Kantersieg gegen die Utah Jazz ihre Ambitionen auf einen Top-3-Seed in der Western Conference untermauert. Nikola Jokic lieferte mal wieder eine Machtdemonstration ab: 27 Punkte, 14 Rebounds und das alles, bevor er sich den kompletten vierten Abschnitt von der Bank aus anschauen durfte. Das absolute Highlight des Abends gehörte ebenfalls dem Serben: Mit der Halbzeitsirene zimmerte der Joker einen einhändigen Wurf von der eigenen Dreierlinie perfekt in den Korb. Michael Porter Jr. steuerte 20 Punkte bei, Christian Braun kam auf 16 Zähler.
Denver nutzte die Gunst der Stunde, denn Utah musste ohne Lauri Markkanen und John Collins auskommen. Collin Sexton hielt mit 20 Punkten dagegen, während Rookie Kyle Filipowski mit 18 Zählern und 13 Rebounds ein starkes Double-Double auflegte. Doch am Ende brachen die Jazz im Schlussviertel völlig ein, während Denver mit einem 25:8-Lauf das Spiel endgültig entschied.
Nach zwei Spielen Pause kehrte Stephen Curry zurück und führte die Golden State Warriors mit 23 Punkten zu einem 111:95-Sieg über die New Orleans Pelicans. Zwar fiel sein Wurf noch nicht konstant (7/21 FG), doch mit fünf Dreiern setzte er wichtige Akzente. Unterstützt wurde er von Jimmy Butler (18 Punkte, 10 Rebounds) und Jonathan Kuminga (16 Punkte).
Die Pelicans starteten gut und führten früh mit zwölf Punkten, doch ohne Zion Williamson und drei weitere Starter fehlte es letztlich an Durchschlagskraft. Bruce Brown erzielte 18 Punkte, während Rookie Yves Missi mit 12 Punkten und 10 Rebounds erneut auf sich aufmerksam machte. Die Warriors entschieden das dritte Viertel mit einem frühen 8:0-Run für sich und gaben die Führung danach nicht mehr aus der Hand.
Die Toronto Raptors sind weiter auf der Erfolgsspur und feierten mit einem 108:97 gegen die Charlotte Hornets ihren dritten Sieg in Folge. Jakob Poeltl dominierte die Zone mit 24 Punkten und 12 Rebounds, während Immanuel Quickley mit 19 Zählern und fünf Dreiern als Shooting-Option glänzte.
Charlotte, das bereits ohne LaMelo Ball auskommen muss, hatte in Mark Williams (18 Punkte, 12 Rebounds) einen der wenigen Lichtblicke. Doch die Hornets blieben letztlich zu harmlos, insbesondere von der Dreierlinie (9 Treffer gegenüber 14 der Raptors). Toronto zog im dritten Viertel mit einem 10:0-Lauf endgültig davon und ließ sich den Sieg nicht mehr nehmen.
kon