vor 3 Stunden
ProA Play-offs - Finale
Phoenix Hagen hat sich nach dem Aufstieg auch zum Meister der ProA gekrönt. Im Rückspiel in der Ischelandhalle setzten sich die Westfalen mit 93:82 gegen die Bozic Estriche Kirchheim Knights durch.

Das Hinspiel hatte Kirchheim noch mit 86:82 für sich entschieden, doch eine starke zweite Halbzeit bescherte Phoenix letztlich doch noch den Titel. Gleich fünf Spieler punkteten für die Gastgeber zweistellig, die meisten Zähler gingen auf das Konto von Spielmacher Marcus Graves (16, 5/9 FG, 6 Assists).
Dazu wussten auch Jeffrey Carroll (15) und Tim Uhlemann (14) zu überzeugen, letzterer verwandelte vier seiner sechs Dreier. Als Team traf Hagen 41 Prozent aus der Distanz (17/41), während die "Ritter" selbst nur 39 Prozent ihrer Würfe verwandeln konnten. Spielmacher Phillip Russell wehrte sich mit 31 Zählern (6/13 FG, 15/18 FT), doch letztlich war Hagen einfach tiefer besetzt.
Die Westfalen standen schon zuvor als einziger Aufsteiger in die Basketball-Bundesliga fest, da sie sich im Halbfinale gegen die Eisbären Bremerhaven in fünf Spielen durchsetzten. Kirchheim hatte dagegen aufgrund der nicht BBL-tauglichen Halle nicht um eine Lizenz im Oberhaus beworben.
Deswegen schrieb die BBL kürzlich eine Wildcard aus, an der die beiden sportlichen Absteiger Braunschweig und Heidelberg Interesse zeigen. Da die Löwen auf Rang 17 landeten, haben sie das Vorzugsrecht und müssen in wenigen Tagen 800.000 Euro aufbringen. Gesellschafter Dennis Schröder zeigte sich zuletzt optimistisch, dass dies gelingen werde.
Noch im Vorjahr hatte es mit Meister Science City Jena und den VET-CONCEPT Gladiators Trier zwei Aufsteiger gegeben, beide konnten die Klasse halten. Trier erreichte sogar erstmals seit 2004 die Playoffs, kassierte doch aber einen Sweep gegen den amtierenden Meister FC Bayern Basketball.
rar
