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Schröder und Klub arbeiten am Finanzierungsplan
Die Basketball Löwen Braunschweig sehen sich im Bemühen um eine Wildcard für die kommende Saison auf einem guten Weg. Nach Angaben des Klubs haben zahlreiche Partner und Gesellschafter ihre Unterstützung signalisiert.

Mehrere Sponsoren hätten in den vergangenen Tagen ihre Bereitschaft erklärt, sich an der Finanzierung der Wildcard zu beteiligen. Auch aus dem Kreis der Gesellschafter gebe es klare Zusagen. Auf dieser Grundlage wollen die Verantwortlichen in der kommenden Woche den finalen Finanzierungsplan ausarbeiten und bei der BBL einreichen.
Hauptgesellschafter Dennis Schröder kündigte an, sich ebenfalls weiter einzubringen. "Wir brauchen auf jeden Fall den Support unserer Sponsoren. Aber natürlich bin ich bereit, meinen Beitrag zu leisten, und das weiß auch jeder", erklärte der NBA-Profi. Nach eigenen Angaben hat Schröder bislang bereits mehr als zwei Millionen Euro in den Klub investiert.
Positive Rückmeldungen erhält zudem der neu gegründete "Wildcard Club 26". Über die Initiative können Unternehmen und Privatpersonen die Löwen finanziell unterstützen. Nach Klubangaben haben sich seit dem Start bereits zahlreiche Unterstützer angeschlossen.
Zuletzt hatte das Projekt auch kritische Diskussionen ausgelöst. Die Löwen betonten deshalb, dass der "Wildcard Club 26" nicht als zentrale Finanzierungsquelle gedacht sei. Vielmehr handle es sich um eine Ergänzung zu den Beiträgen von Sponsoren und Gesellschaftern. Zudem sei die Initiative erst nach entsprechenden Nachfragen bewusst auch für Fans geöffnet worden.
Unabhängig vom Ausgang des Verfahrens rechnen die Braunschweiger mit wirtschaftlichen Auswirkungen. Um die Finanzierung der Wildcard und gleichzeitig einen konkurrenzfähigen Etat für die kommende Saison sicherzustellen, kündigte der Klub begleitende Sparmaßnahmen an. Schröder bedankte sich abschließend bei Partnern, Gesellschaftern und Fans für deren Unterstützung und sprach von einem wichtigen Zeichen für den Basketball-Standort Braunschweig.
sgm