25.12.2025
OKC deutlich geschlagen
Die San Antonio Spurs haben auch das dritte Duell der Saison gegen die Oklahoma City Thunder für sich entschieden. Beim amtierenden Champion setzten sich die Texaner um Victor Wembanyama mit 117:102 durch.

Fünf Spiele haben die Thunder in dieser Saison verloren, drei davon gegen San Antonio. Die Spurs mutieren langsam zum Angstgegner des Meisters, dem offensiv nach der Pause nicht mehr viel einfiel. Shai Gilgeous-Alexander (22 Punkte, 7/19 FG) hielt zwar seine 20-Punkte-Serie am Leben, dennoch war es nicht das beste Spiel des Kanadiers.
Überhaupt trafen die Thunder schwach von draußen und auch aus der Mitteldistanz ging fast nichts. Ganz anders San Antonio, die sich auf Victor Wembanyama (19, 11 Rebounds) sowie auf das Guard-Trio bestehend aus De’Aaron Fox (29, 12/19), Stephon Castle (19, 8/11) und Rookie Dylan Harper (12) verlassen konnten. Bei den Thunder zählte Isaiah Hartenstein (13, 5/7 FG, 12 Rebounds, 3 Assists) zu den besseren Akteuren.
Defense war zunächst nur optional, vor allem die so elitäre Thunder-Verteidigung sah zunächst überhaupt kein Land. Gerade Fox (13 Punkte im ersten Viertel) konnte schalten und walten, wie er wollte, San Antonio versenkte 71 Prozent aus dem Feld. OKC traf nicht ganz so gut, hielt aber zunächst dank einiger Offensiv-Rebounds Schritt. Dennoch führten die Spurs nach dem ersten Viertel mit 43:38.

Dieser Vorsprung wuchs auch beständig an, weil San Antonio erneut darauf setzte, dass die Thunder nicht genügend Jumper treffen würden. Und das bestätigte sich zunächst auch. Fox blieb dagegen weiter heiß und auch Wembanyama hatte gute Minuten. Zeitweise führten die Gäste mit 14 Punkten, zur Pause hieß es immerhin noch 69:60.
Danach kühlten die Thunder endgültig ab, nur einer von zwölf Dreiern (Alex Caruso) ging durch die Reuse und auch SGA ließ plötzlich einiges liegen. Die Spurs überzeugten dagegen im Kollektiv, machten wenig Fehler und konnten sich weiter auf ihre starken Guards verlassen, die beständig gute Würfe kreierten. So hatten die Spurs nach nur drei Vierteln gegen eine historisch gute Defense bereits fast 100 Punkte auf dem Konto (95:79).
Ein Comeback blieb zunächst aus. Zwar drückte Isaiah Joe per Dreier den Rückstand wieder in den einstelligen Bereich, doch Wemby hatte von draußen die Antwort parat. Erst als der Franzose wieder auf die Bank ging, gab es leichtere Abschlüsse, doch OKC konnte die Lücke einfach nicht schließen.