21.05.2025
Statement zum Auftakt
Zwei Tage Pause reichten offenbar. Die Oklahoma City Thunder bleiben im Playoff-Rhythmus und senden zum Auftakt der Western Conference Finals ein klares Statement. Gegen Minnesota dominieren sie die zweite Halbzeit - und entzaubern Anthony Edwards.

Mit einem überzeugenden 114:88-Heimsieg in Spiel 1 der Western Conference Finals hat Oklahoma City seine Meisterschaftsambitionen erneut untermauert. Während Minnesota nach einer knappen Woche Pause Anlaufprobleme offenbarte, agierten die Thunder wie eine Mannschaft, die gerade erst aus einem epischen Game 7 kommt - physisch, fokussiert und hungrig.
Zur Halbzeit lagen die Timberwolves noch mit 48:44 in Front, angeführt von einem starken Julius Randle, der 20 seiner insgesamt 28 Punkte in der ersten Hälfte erzielte. Oklahoma City hingegen hatte in der Offensive große Mühe: Shai Gilgeous-Alexander traf nur zwei seiner 13 Würfe (am Ende 10/27 FG), und dennoch blieb man in Schlagdistanz.
Nach der Pause kippte das Spiel endgültig. Die Thunder erhöhten das Tempo, spielten variabel, packten defensiv zu - und fanden in Gilgeous-Alexander (31 Punkte) den Unterschiedsspieler. Mit 20 Punkten in Halbzeit zwei führte er OKC zu einem dominanten 32:18-Drittel, das den Grundstein für den Kantersieg legte. Auch Bankspieler wie Kenrich Williams sorgten mit wichtigen Treffern (8 Punkte) für Entlastung, während Starting-Center Isaiah Hartenstein mit 12 Punkten und fünf Rebounds seinen Teil zum Sieg beitrug.
Minnesota wirkte ideenlos gegen die aggressive Teamdefense der Thunder. Superstar Anthony Edwards fand nie wirklich in seinen Rhythmus und kam nur auf 18 Zähler (5/13 FG). Oklahoma City kontrollierte das Tempo und ließ im Schlussabschnitt keine Zweifel mehr aufkommen.
Spiel 2 steigt in der Nacht auf Freitag - erneut in Oklahoma City. Die Timberwolves stehen dann bereits unter Druck, während die Thunder ihren Schwung mitnehmen wollen.
sgm