24.10.2025
Star-Neuzugang Dinwiddie noch nicht da
Der FC Bayern München musste gegen Olympiakos Piräus eine weitere Niederlage in der EuroLeague einstecken. Gegen die Griechen lahmte erneut die Offensive, Star-Neuzugang Spencer Dinwiddie fehlte noch. Piräus gewann mit 96:71 im SAP Garden.

An diesem Abend wurde erneut deutlich, wie dringend die Bayern einen Spielmacher vom Kaliber eines Spencer Dinwiddie brauchen. Wie schon in den vergangenen Partien agierten die Münchner offensiv zu zahnlos, um Olympiakos ernsthaft gefährden zu können. Die Ausnahme war Andi Obst (15 Punkte, 6/10 FG), der seine gute Form erneut bestätigen konnte. Piräus verteilte das Scoring vorbildlich (sieben Spieler mit mindestens acht Punkten).
Dank Obst begannen die Bayern mit Schwung, auf der Gegenseite war aber Tyler Dorsey (19) ähnlich heiß. Viel mehr ging in der Offense aber nicht, während es die Gäste über Defense, Fastbreaks und Cuts deutlich leichter aussehen ließen. Dazu machten die Griechen kaum Fehler und führten nach den ersten zehn Minuten mit 23:15.
Bei den Münchnern gab es dagegen zahlreiche Missverständnisse und bei den meisten Angriffen wurden fast die kompletten 24 Sekunden gebraucht. So war es gegen Piräus schwer, die die Bayern über drei Minuten ohne Punkt hielten und dann einen 15:4-Lauf hinlegten. Shaq McKissic verwandelte dabei zwei Dreier am Stück, Piräus blieb 15 Minuten ohne Ballverlust. Danach wurde es offensiv mit den Startern wieder besser, doch wirklich ins Spiel kamen die Bayern nicht. Mit 47:29 ging es in die Kabinen.

rar
Zumindest gaben sich die Bayern nicht auf, auch wenn die Gäste nun nicht mehr mit der gleichen Intensität zu Werke gingen. Der zuletzt gescholtene Xavier Rathan-Mayes (6, 3 Assists) hatte einige gute Momente, gleiches galt für Oscar da Silva (12, 7 Rebounds), doch in Schlagdistanz kamen die Münchner nicht mehr.
Mitte des vierten Viertels waren es zwischenzeitlich nur noch zwölf Zähler, doch dann machte Piräus noch einmal kurz ernst und der kleine Bayern-Run entpuppte sich nur als Strohfeuer. Sasha Vezenkov (18) schraubte sein Punktekonto noch hoch, es wurde am Ende sehr deutlich.
Die Münchner bleiben mit nur zwei Siegen aus sechs Spielen auf Platz 19, in der kommenden Woche haben die Bayern dann erneut zwei Heimspiele in der EuroLeague, wenn am Dienstag Real Madrid und zwei Tage später Virtus Bologna im SAP Garden zu Gast ist.