12.05.2025
Pacers haben ersten Matchball
Die Indiana Pacers haben in Spiel 4 der Eastern Conference Semifinals ein Ausrufezeichen gesetzt. Mit einer Rekord-Halbzeit sorgten sie früh für klare Verhältnisse gegen Cleveland - und haben nun den ersten Matchball.

Mit einem 129:109-Heimsieg gegen die Cleveland Cavaliers haben die Indiana Pacers die Serie auf 3:1 gestellt - und dabei eine der dominantesten ersten Halbzeiten in der NBA-Playoff-Geschichte gezeigt. Bereits zur Pause führte Indiana mit 80:39, ein Vorsprung von 41 Punkten, der den NBA-Playoff-Rekord aus dem Jahr 2017 einstellte (Cavaliers vs. Celtics ECF).
Pascal Siakam erzielte 21 Punkte und war einer von sieben Pacers-Spielern in Double Figures. Myles Turner und Obi Toppin steuerten jeweils 20 Zähler bei, Turner versenkte alle vier seiner Dreier. Indiana erwischte einen perfekten Start mit Läufen von 11:2 und 13:0, baute die Führung früh auf 48:23 aus und legte zur Pause mit einem 19:2-Run nach. Den Schlusspunkt der historischen Halbzeit setzte Aaron Nesmith mit einem Buzzer-Beater - die Pacers wurden damit erst das zehnte Team überhaupt, das 80 Punkte in einer Playoff-Hälfte erzielte.
Bemerkenswert: Indiana dominierte auch ohne Bennedict Mathurin, der nach gut sieben Minuten wegen eines Flagrant-2-Fouls vom Platz gestellt wurde. Für das Team von Rick Carlisle war es eine eindrucksvolle Antwort auf die deutliche Niederlage in Spiel 3.
Bei den Cavaliers führte Darius Garland mit 21 Punkten das Scoring an, Donovan Mitchell kam auf 12 Zähler, spielte aber verletzungsbedingt nicht in der zweiten Halbzeit. Laut Head Coach Kenny Atkinson soll eine MRT-Untersuchung am Montag Klarheit bringen.
Die Pacers können die Serie am Dienstag in Cleveland beenden - dort, wo sie bereits Spiel 1 und 2 für sich entschieden.
sgm