05.05.2025
Haliburton glänzt beim Auftaktsieg
Die Indiana Pacers haben in den Eastern Conference Semifinals für einen Paukenschlag gesorgt: Mit einem 121:112-Auswärtssieg bei den Cleveland Cavaliers sicherten sie sich den Serienauftakt. Angeführt von einem starken Tyrese Haliburton zeigten die Pacers eine abgeklärte Leistung in der Crunchtime.

Indiana überzeugte vor allem durch mannschaftliche Geschlossenheit und überragende Wurfquoten aus der Distanz. Alle fünf Starter punkteten zweistellig, wobei Andrew Nembhard mit 23 Zählern, darunter fünf von sechs verwandelten Dreiern, Topscorer wurde.
Haliburton steuerte 22 Punkte und 13 Assists bei und war vor allem im letzten Viertel zur Stelle, als er mit einem Dreier den entscheidenden Run einleitete. Die Pacers trafen insgesamt 19 Würfe von draußen bei über 52 Prozent Trefferquote und hielten das Tempo durchgehend hoch.
Die Cavaliers, die in der ersten Runde noch souverän gegen Miami auftraten, konnten ihre Dominanz gegen clevere Pacers nicht bestätigen. Donovan Mitchell hielt sein Team mit 33 Punkten lange im Spiel, doch abgesehen von Evan Mobley (20 Punkte, 10 Rebounds) und Ty Jerome (21 Punkte von der Bank) kam offensiv zu wenig.
Vor allem die Dreierquote (9 von 38, nur 23,7 Prozent) ließ Cleveland im Stich, und die Defensive bekam Indianas Ballbewegung nicht in den Griff. Zudem fehlte erneut Darius Garland verletzungsbedingt.

Nach einer zwischenzeitlichen 12-Punkte-Führung der Pacers kamen die Cavaliers zurück, gingen im vierten Viertel sogar kurzzeitig in Führung. Doch dann übernahm Haliburton das Kommando: ein Dreier zur Führung, ein Block gegen Max Strus und direkt im Anschluss ein Layup. Der Spielmacher zeigte seine ganze Klasse. Indiana beendete das Spiel mit einem 20:10-Lauf und ließ Cleveland keine Chance mehr auf eine Wende.
kon
Mit dem ersten Playoff-Sieg über Cleveland in dieser Saison bringen sich die Pacers in eine starke Ausgangsposition. Spiel 2 findet erneut in Cleveland statt, doch der Druck liegt nun klar aufseiten des Topseeds.