10.05.2025
Rückkehr der Stammkräfte
Die Cleveland Cavaliers haben ein starkes Statement in Spiel 3 der Eastern Conference Semifinals gesetzt: Beim 126:104-Auswärtssieg gegen die Indiana Pacers dominierte vor allem Superstar Donovan Mitchell mit 43 Punkten. Damit verkürzt Cleveland die Serie auf 1:2 im Rennen um das Conference-Finale.

Nach zwei bitteren Pleiten zum Auftakt war für die Cavs klar: Eine weitere Niederlage wäre quasi das Aus gewesen. Doch rechtzeitig zum Spiel in Indianapolis kehrten mit Evan Mobley, Darius Garland und De’Andre Hunter drei wichtige Spieler zurück und brachten Stabilität ins Spiel. Vor allem Donovan Mitchell profitierte: Der Guard zeigte seine zweite 40-Punkte-Performance in Folge und führte sein Team offensiv an.
Doch auch die Balance stimmte: Max Strus steuerte 20 Punkte, sieben Rebounds und sieben Assists bei, Mobley überzeugte mit einem All-Around-Spiel (18 Punkte, 13 Rebounds, 3 Blocks), Jarrett Allen kam auf ein Double-Double (19 Punkte, 12 Rebounds). In Summe dominierte Cleveland an den Brettern (Rebounds: 56:37) und traf 14 Dreier.
Die Pacers, bis dahin mit zwei überzeugenden Siegen in Folge, wirkten erstmals überfordert. Besonders Spielmacher Tyrese Haliburton blieb blass (4 Punkte, 2/8 FG, 5 Assists), während Bennedict Mathurin mit 23 Punkten der auffälligste Spieler der Gastgeber war. Auch Pascal Siakam (18 Punkte) konnte die körperlich präsenten Cavs kaum stoppen. Fünf technische Fouls und viele hitzige Szenen deuteten zudem auf Frust bei Indiana hin.
Nach einem offenen ersten Viertel (36:36) zogen die Cavaliers mit einem 25:4-Lauf davon und setzten sich zur Pause auf 66:45 ab. Zwar kam Indiana im letzten Viertel noch einmal auf elf Zähler heran, doch Mitchell und Strus antworteten mit wichtigen Dreiern. Der Schlusspunkt unter einer insgesamt dominanten Vorstellung.
Das nächste Spiel der Serie steht erneut in Indiana an. Die Pacers müssen ihre Lehren aus Spiel 3 ziehen, während Cleveland nun das Momentum auf seiner Seite hat.
kon