08.04.2025
LaVine mit 80 Punkten in letzten zwei Spielen
Ein packendes Duell mit Playoff-Flair - und ein deutscher Nationalspieler mittendrin. Während Dennis Schröder einen ruhigen Abend erwischte, liefen in der heißen Schlussphase andere bei den Sacramento Kings heiß.

Die Detroit Pistons erwischten den besseren Start und gingen mit einer Zehn-Punkte-Führung in die Halbzeit. Doch das dritte Viertel gehörte eindeutig den Gästen: Mit einem 35:22-Run drehten die Sacramento Kings die Partie und lagen vor dem Schlussabschnitt mit 97:94 in Front. Den Schlusspunkt setzte Zach LaVine, der mit einem Pull-Up-Dreier auf die Sirene die Führung sicherte - der Beginn eines persönlichen Laufs, der Detroit aus dem Takt brachte.
LaVine eröffnete das vierte Viertel mit neun Punkten in Folge und kam so auf zwölf Zähler am Stück - bereits mit neun Minuten auf der Uhr stand er bei 38 Punkten, einen Abend nach seiner 37-Punkte-Performance gegen die Cavaliers. In einem wilden Hin und Her entwickelte sich ein Shootout zwischen Cade Cunningham (35 Punkte, 13/21 FG) auf Seiten der Pistons und dem Kings-Duo LaVine und DeMar DeRozan, der mit 37 Zählern glänzte.
Mit 2:30 Minuten auf der Uhr zogen die Kings auf 121:112 davon - ein Vorsprung, den Detroit nicht mehr aufholen konnte. Sacramento dominierte die Bretter (50:37), angeführt von den beiden Litauern Jonas Valanciunas und Domantas Sabonis, die zusammen 27 Rebounds einsammelten. Sabonis legte zusätzlich ein Triple-Double auf (19 Punkte, 15 Rebounds, 10 Assists).

Dennis Schröder blieb dagegen im Hintergrund: Der deutsche Nationalspieler kam in 32 Minuten auf fünf Punkte, drei Rebounds und zwei Assists bei 1/4 aus dem Feld. Mit der Niederlage bleiben die Pistons auf Platz sechs im Osten und haben nun 1,5 Spiele Rückstand auf die Milwaukee Bucks. Die Kings hingegen feiern ihren dritten Sieg in Folge, festigen Platz neun im Westen und behalten damit vorerst den Heimvorteil im möglichen Play-In-Duell gegen die Dallas Mavericks.
sgm