14.05.2025
Pacers ziehen in die Conference-Finals ein
Die Indiana Pacers haben in Spiel 5 den Deckel auf die Serie gemacht. Nach erneutem Comeback gegen die Cavaliers zieht das Team von Rick Carlisle zum zweiten Jahr in Folge ins Eastern Conference Finale ein - zum ersten Mal seit zehn Jahren.

Mit einem 114:105-Auswärtssieg in Spiel 5 haben die Indiana Pacers die bestplatzierten Cleveland Cavaliers aus den Playoffs geworfen und sich den Einzug in die Eastern Conference Finals gesichert. Indiana drehte dabei wie schon in den ersten beiden Spielen einen Rückstand zur Pause und gewann am Ende verdient die Serie mit 4:1.
Cleveland startete stark, führte in der ersten Hälfte zwischenzeitlich mit 19 Punkten und lag acht Minuten vor der Pause mit 44:25 in Front. Doch die Pacers blieben ruhig, verkürzten durch einen starken Lauf auf 56:52 zur Halbzeit und übernahmen im dritten Viertel endgültig das Kommando. Mit einem 17:2-Run setzte sich Indiana erstmals zweistellig ab und ging mit einer 85:76-Führung ins Schlussviertel.
Die Cavaliers stemmten sich nochmals gegen das drohende Aus: Donovan Mitchell brachte sein Team mit einem Dreier 1:27 Minuten vor Schluss auf 106:103 heran, doch die Pacers behielten die Nerven und entschieden die letzten Minuten mit 8:2 für sich.
Tyrese Haliburton war mit 31 Punkten der beste Werfer für Indiana, Pascal Siakam steuerte 21 Zähler bei. Auf der Gegenseite kam Mitchell nach seiner Knöchelverletzung auf 35 Punkten, doch die schwache Quote des Cavs-Duos Mitchell/Garland (12/41 FG, 4/19 3P) wog am Ende schwer. Cleveland traf insgesamt nur 38,9 Prozent aus dem Feld und verlor alle drei Heimspiele der Serie - ein Novum für die Franchise.

sgm
Die Pacers stehen erstmals seit der Saison 2013/14 in aufeinanderfolgenden Saisons im Conference-Finale und gewannen dabei zum ersten Mal seit 2005 drei Auswärtsspiele in einer Playoff-Serie. Gegner in der nächsten Runde wird entweder Boston oder New York sein.