vor 7 Stunden
Serie zieht nun nach Kanada
Die Cleveland Cavaliers hatten auch Spiel 2 im Griff. Gegen die Raptors setzten sich die Cavs mit 115:105 durch und gehen mit einer 2:0-Führung in die Serie nach Toronto.

Von Beginn an bestimmten die Cavaliers das Geschehen (26:19 nach 1. Viertel) und gaben die Führung über die gesamte Partie nicht mehr aus der Hand. Angeführt von Donovan Mitchell (30 Punkte) und James Harden (28 Punkte) setzte Cleveland früh den Ton und hielt Toronto konstant auf Distanz. Auch Evan Mobley überzeugte mit 25 Punkten und acht Rebounds.
Im dritten Viertel schien sich das Spiel zunächst klar zugunsten der Gastgeber zu entwickeln, als Cleveland zwischenzeitlich zweistellig davonzog. Doch die Raptors fanden eine Antwort und verkürzten mit einem 16:6-Lauf wieder. Trotzdem blieb das Spiel unter Kontrolle der Cavs, die stets rechtzeitig reagierten.

sgm
Im Schlussviertel wurde es noch einmal enger. Nach einem Korbleger von Scottie Barnes kamen die Raptors auf neun Punkte heran. Doch Mitchell übernahm in dieser Phase Verantwortung und beantwortete den Run mit sieben Punkten in Serie - die Entscheidung zugunsten der Cavaliers.
Neben der offensiven Produktion setzte Cleveland auch historisch ein Zeichen. Es war bereits der zwölfte Playoff-Sieg in Serie gegen Toronto - eine Serie, die bis 2016 zurückreicht und einen NBA-Rekord einstellt. Die Raptors fanden trotz starker Leistungen von Barnes (26 Punkte) und RJ Barrett (22 Punkte, 9 Rebounds) keine konstante Antwort.
Aus deutscher Sicht kam Dennis Schröder auf 14 Minuten Einsatzzeit, in denen er fünf Punkte und vier Assists beisteuerte.
Die Serie wechselt nun nach Toronto, wo die Raptors in Spiel 3 bereits unter Druck stehen.
