vor 8 Stunden
Deutscher PG mit elf Punkten im Schlussabschnitt
Die Cleveland Cavaliers haben Spiel 5 gegen die Toronto Raptors mit 125:120 gewonnen und sich die 3:2-Führung gesichert. Vor allem im Schlussviertel drehte Cleveland die Partie.

Dabei lief lange vieles zugunsten der Gäste. Toronto führte zur Halbzeit mit 74:67 und legte nach der Pause direkt nach. Die Cavaliers arbeiteten sich zwar Stück für Stück zurück, lagen vor dem letzten Abschnitt aber weiterhin mit 100:103 hinten.
Im vierten Viertel änderte sich das Spiel dann komplett. Cleveland startete mit einem 8:0-Lauf, übernahm erstmals wieder die Kontrolle und setzte die Raptors zunehmend unter Druck. Besonders Evan Mobley (23 PTS, 3/3 3FG) traf in dieser Phase wichtige Würfe, darunter zwei entscheidende Dreier zur Führung.
Auch Dennis Schröder übernahm Verantwortung. Der Guard erzielte 11 seiner 19 Punkte im Schlussabschnitt und brachte zusätzliche Dynamik ins Offensivspiel der Cavs. Insgesamt punkteten mehrere Spieler zweistellig, darunter auch James Harden (23 Punkte) und Donovan Mitchell (19).

Toronto verlor im letzten Viertel offensiv komplett den Rhythmus. Die Raptors verfehlten ihre ersten elf Würfe und trafen insgesamt nur sieben von 28 Versuchen. Zwar hielten (25 Punkte) und (20) die Partie lange offen, doch die schwache Wurfquote machte sich in der Crunchtime bemerkbar.
Sam Müller
Zusätzlich mussten die Raptors einen Rückschlag verkraften: Brandon Ingram verließ die Partie bereits im zweiten Viertel mit Problemen an der Ferse. Cleveland nutzte die Situation, blieb im Schlussabschnitt stabil und bringt die Serie nun mit einer 3:2-Führung zurück nach Toronto.
