06.05.2025
Knicks liegen mit 1:0 vorn
Die New York Knicks haben in Boston ein Statement gesetzt - und das gleich zum Auftakt der Eastern Conference Semifinals. Nach 20 Punkten Rückstand krönten sie ihr Comeback mit einem dramatischen Steal in der letzten Sekunde der Verlängerung.

Mit einem 108:105-Auswärtssieg nach Verlängerung haben die New York Knicks Spiel 1 der Serie gegen die Boston Celtics gewonnen - dank eines entscheidenden Ballgewinns von Mikal Bridges in der letzten Sekunde. Jalen Brunson und OG Anunoby führten New York jeweils mit 29 Punkten an, während Karl-Anthony Towns mit 14 Zählern und 13 Rebounds ein Double-Double beisteuerte.
Dabei hatte es lange nicht nach einem Knicks-Sieg ausgesehen: Boston kontrollierte das Spiel, führte zur Halbzeit mit 16 Punkten und lag im dritten Viertel sogar mit 20 Zählern vorn. Doch New York kämpfte sich zurück, verkürzte auf 84:75 nach drei Vierteln und erzwang mit starker Defensive und letztendlich mit einem Dunk von Anunoby den Ausgleich.
In einer wilden Schlussphase wechselte die Führung mehrfach. Anunoby brachte die Knicks mit einem Dreier erneut in Front, Jrue Holiday glich auf der Gegenseite aus. Nach einem Fehlwurf von Tatum ging es mit 100:100 in die Overtime. Dort startete New York mit einem 6:0-Lauf - Anunoby per Dreipunktspiel, Bridges von außen.
Zwar verkürzte Jaylen Brown per Dreier auf 108:105, doch nach vergebenen Würfen auf beiden Seiten bot sich Boston mit noch 3 Sekunden die Chance zum Ausgleich - bis Bridges den Einwurf von Brown klaute und den Sieg sicherte.

sgm
Die Celtics trafen nur 15 ihrer 60 Dreipunktversuche - ein Playoff-Negativrekord. Jayson Tatum (16 Rebounds) und Brown kamen jeweils auf 23 Punkte, Derrick White legte 19 Punkte und elf Rebounds auf. Kristaps Porzingis spielte wegen einer Krankheit nur 13 Minuten, blieb dabei auch punktlos. Boston steht nach dem frühen Schock unter Druck - New York hingegen sendet ein klares Signal.