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Berlin zieht ins Viertelfinale ein
Alba Berlin ist die Revanche gegen die BMA365 Bamberg Baskets gelungen und steht im Viertelfinale des Netto-BBL-Pokals. Die verletzungsgebeutelten Hauptstädter setzten sich nach hartem Kampf gegen den noch amtierenden Pokalsieger mit 83:71 (33:41) durch und bogen die Partie nach der Pause um.

In der Neuauflage des Finals aus dem Vorjahr setzte sich diesmal Alba durch, obwohl neben den Schlüsselspielern Martin Hermannsson und Norris Agbakoko auch noch auf Nationalspieler Jack Kayil für längere Zeit ausfallen wird. Bamberg führte zwar über weite Strecken der Partie, machte aber vor allem nach der Pause zu viele unnötige Fehler und musste in den letzten fünf Minuten endgültig abreißen lassen. Im Viertelfinale trifft Alba nun auf Phoenix Hagen, für Berlin ist es aber diesmal ein Gastspiel. Hier gehts zur kompletten Auslosung.
Alba begann trotz der Verpflichtung von Yankuba Sima (6 Punkte, 2 Rebounds, 17 Minuten) mit einer kleinen Formation und geriet früh mit 4:11 in Rückstand. Die ersatzgeschwächten Berliner erspielten sich zwar gute Würfe, fanden offensiv aber zunächst keinen Rhythmus. Erst Justin Beans Dreier zum 9:11 brachte die Gastgeber in die Partie, ehe Sima von der Bank kommend mit seinen ersten Punkten im Alba-Trikot ausglich.
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Die schwachen Distanzquoten prägten die Anfangsphase: Alba traf im ersten Viertel nur drei von 13 Dreiern, Bamberg sogar lediglich einen von sieben. Dennoch lagen die Gäste nach zehn Minuten mit 19:17 vorne. Im zweiten Abschnitt nahm die Partie dann offensiv Fahrt auf: Nach Bambergs 28:20 verkürzten Malte Delow und Bean mit zwei Dreiern in Folge auf 26:28 und zwangen Gästetrainer Jesus Ramirez zur Auszeit.
Anschließend setzten sich die Franken jedoch wieder ab und bauten ihren Vorsprung auf 41:30 aus. Bean hielt Alba mit seinem dritten Dreier im Spiel und war mit neun Punkten bester Berliner Werfer der ersten Hälfte. Zur Pause führte Bamberg mit 41:33.
Alba kam mit deutlich mehr Energie aus der Kabine und biss sich trotz weiterhin durchwachsener Offensive zurück in die Partie. Bean verkürzte mit seinem vierten Dreier auf 43:46, eroberte wenig später den Ball und vollendete per Dunk zum 45:46. Nach der Bamberger Auszeit sorgte Delow mit einem weiteren Steal und anschließendem Dunk für die erste Berliner Führung des Abends. Die Gäste machten in dieser Phase einfach viel zu viele Fehler und schenkten Berlin viele leichte Punkte.

Das war wichtig, denn aus der Distanz ging für Alba fast nicht - bis Mitte des vierten Viertels. Wie schon gegen Igokea in der Vorwoche platzte spät der Knoten, diesmal waren es Delow und Bean, die Alba durch Distanzwürfe auf die Siegerstraße brachten (71:63). Bamberg erzielte im Schlussviertel dagegen nur 14 Zähler - zu wenig, um die nächste Runde zu erreichen.
Die besten Scorer für Alba waren Bean (20 Punkte, 7/14 FG, 3 Steal) und Delow (18, 6/12, 6 Rebounds), dazu hatte auch Spielmacher Jordan Ford (15, 7 Assists) einige gute Momente. Für Bamberg sammelten Richard Balint (13) und Jordan Wright (11) die meisten Zähler.
