vor 9 Stunden
Nach Tränen in Spiel sieben
Victor Wembanyamas emotionale Reaktion nach dem Einzug in die NBA Finals sorgte für viele positive Reaktionen. NBA-Legende Kevin Garnett sieht die Tränen des Spurs-Stars jedoch kritisch.

Nach dem Sieg der San Antonio Spurs in Spiel sieben der Western Conference Finals gegen die Oklahoma City Thunder ließ Victor Wembanyama seinen Emotionen freien Lauf. Der Franzose vergoss Tränen, nachdem er seine Mannschaft erstmals in die NBA Finals geführt hatte. Für Kevin Garnett ging die Reaktion allerdings zu weit.
"Er hat nach den Western Conference Finals geweint. Das war mir zu emotional", sagte Garnett in seinem Podcast Ticket & The Truth. "Er braucht noch vier weitere Siege. Du musst erst noch durch die NBA Finals. Man muss jetzt ausgeglichen bleiben."

Wembanyama hatte nach dem Erfolg in Oklahoma City sichtbar mit den Emotionen eines kräftezehrenden Sieben-Spiele-Duells zu kämpfen. Die Spurs setzten sich gegen den amtierenden Champion durch und erreichten erstmals seit 2014 wieder die NBA Finals. Der 22-Jährige gilt als einer der Hauptgründe für den Aufschwung der Texaner und überzeugt in seinen ersten Playoffs mit 23,2 Punkten, 10,8 Rebounds und 3,5 Blocks pro Spiel.
Bemerkenswert sind Garnetts Aussagen auch deshalb, weil beide in der Vergangenheit bereits zusammengearbeitet haben. Wembanyama suchte im Sommer 2025 mehrfach den Austausch mit dem früheren MVP und Hall-of-Famer. Ob der Franzose die Kritik annimmt, wird sich zeigen.
sgm