NBA
vor 6 Stunden
Ein junges Team mit Wembanyama als Anführer
Wemby und die Frühreifen: Der Spurs-Kader vor den NBA Finals im Check

Wemby und die Frühreifen Der Spurs-Kader vor den NBA Finals im Check
Vor wenigen Jahren steckten die San Antonio Spurs noch mitten im Neuaufbau, inzwischen stehen sie überraschend schnell in den NBA Finals gegen die Knicks. Viele Beobachter hatten dem jungen Team einen Titelrun zugetraut - allerdings eher in einigen Jahren als bereits jetzt. Victor Wembanyama ist das Gesicht der Franchise, doch der Erfolg basiert auf deutlich mehr als nur einem Generational Talent. Ein Blick auf die wichtigsten Bausteine des Spurs-Kaders.
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GUARDS: De'Aaron Fox
Fox brachte den Spurs die zweite Star-Option, die einem Contender oft fehlt. Mit seinem Tempo und seiner Fähigkeit, konstant Druck auf den Korb auszuüben, eröffnet er Wembanyama und den Schützen viele Räume. Vor allem in der Transition wird der 28-Jährige wichtig sein, um zu verhindern, dass die Knicks ihre gefürchtete Halbfeld-Defense aufziehen.
Alonzo Adams
Stephon Castle
Der junge Guard ist auf dem besten Wege, ein Star zu werden. Castle bringt Physis, Athletik und defensive Vielseitigkeit mit und übernimmt regelmäßig schwierige Matchups. Gegen die Knicks wird er wohl als primärer Verteidiger gegen Jalen Brunson eingesetzt werden, um dessen Einfluss möglichst einzuschränken. Seine Entwicklung auf beiden Seiten des Feldes ist einer der Gründe für den schnellen Aufstieg der Spurs.
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Devin Vassell
Vassell sorgt als verlässlicher Scorer und Distanzschütze für die nötige Balance im Angriff der Spurs. Seine Fähigkeit, Würfe aus dem Catch-and-Shoot zu treffen, bestraft jede Hilfe gegen Wembanyama, Fox oder Castle. Gegen die Knicks könnte sein Distanzwurf besonders wichtig werden, da New York wohl versuchen wird, die Zone zu verdichten.
Daniel Dunn
Dylan Harper
Der zweite Pick im letztjährigen Draft bringt den Spurs einen weiteren wichtigen Baustein für die Zukunft. Gleichzeitig bewies er bereits in seiner Rookie-Saison und insbesondere in den Playoffs sein Talent als Scorer und Playmaker und ist aus der Rotation kaum noch wegzudenken. Harper überzeugt mit seiner Größe für einen Guard, seinem Spielverständnis und seiner Fähigkeit, konstant Druck auf den Korb auszuüben.
Alonzo Adams
Jordan McLaughlin
McLaughlin gehört nicht zu den großen Namen im Kader, erfüllt seine Rolle als vierter Point Guard aber zuverlässig. Der 30-Jährige bringt Ruhe ins Spiel, trifft gute Entscheidungen und ist mit der Erfahrung, die er über Jahre bei den Timberwolves sammeln konnte, ein wertvoller Mentor für die jungen Spurs.
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FLÜGEL: Julian Champagnie
Champagnie entwickelte sich zu einer festen Größe in der Rotation. Besonders sein Distanzwurf macht ihn wertvoll für das Spurs-System. Gleichzeitig arbeitet er defensiv hart und kennt seine Rolle genau. Für ein Team mit vielen Ballhandlern ist sein Spacing von großer Bedeutung.
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Keldon Johnson
Johnson vollzog einen erfolgreichen Rollenwechsel und wurde zu einem der besten Bankspieler der Liga. Seine Energie, Physis und Aggressivität beim Zug zum Korb machen ihn zu einem ständigen Problem für gegnerische Second Units. Als Sixth Man bringt er regelmäßig Punkte und Rebounds von der Bank. Seit 2019 trägt er das Spurs-Trikot und ist damit der dienstälteste Spieler des Teams.
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Carter Bryant
Bryant bringt als Rookie die Physis und die Tools eines potenziellen Elite-Verteidigers mit. Der junge Forward gilt als vielseitiger Verteidiger, der mehrere Positionen spielen und verteidigen kann. Offensiv befindet er sich noch in der Entwicklung, zeigt aber interessante Ansätze als Werfer. Bereits in seiner Rookie-Saison erhielt Bryant wichtige Minuten von der Bank, unter anderem in der Serie gegen OKC, als er phasenweise zur Verteidigung von MVP Shai Gilgeous-Alexander eingesetzt wurde.
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Harrison Barnes
Am Tag von Game 7 der Western Conference Finals wurde Barnes 34 Jahre alt. Der ehemalige NBA-Champion gehört zu den Veteranen des Teams und übernimmt oft die undankbaren Aufgaben auf dem Flügel. Offensiv kann er das Feld breit machen und situativ eigene Würfe kreieren, während seine Erfahrung für die Entwicklung der jungen Spurs enorm wertvoll ist.
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BIG MEN: Victor Wembanyama
Wembanyama ist das Gesicht der neuen Spurs und der wichtigste Grund dafür, dass San Antonio nun in den NBA Finals steht. Seine Kombination aus Größe, Beweglichkeit und Instinkt macht ihn zum besten Verteidiger der Liga. Gegen die Knicks dürfte seine Präsenz besonders wichtig werden, da er sowohl Würfe am Ring erschweren als auch die Kreationsmöglichkeiten von Karl-Anthony Towns einschränken kann. Gleichzeitig stellt seine Länge die New Yorker Defensive vor enorme Probleme, selbst wenn mit Mitchell Robinson ein weiterer Elite-Ringbeschützer auf dem Feld steht.
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Luke Kornet
Kornet kam als Rollenspieler nach San Antonio und erfüllt genau die Aufgaben, die ein Contender benötigt. Der Big Man schützt den Ring, setzt harte Screens und benötigt kaum Würfe. Gegen die Knicks könnte er vor allem in Minuten gegen Mitchell Robinson oder die physischen Bank-Lineups gefragt sein. Seine Größe gibt den Spurs zusätzliche Optionen hinter Wembanyama.
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Mason Plumlee
Plumlee ist ein klassischer Rollenspieler für die Center-Position. Rebounding, harte Blocks und physische Verteidigung gehören zu seinen größten Stärken. Obwohl seine Rolle überschaubar ist, sorgt er für verlässliche Tiefe im Frontcourt. Gerade in langen Playoff-Serien oder bei Foulproblemen kann er wichtig sein.
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Bismack Biyombo
Ihn werden wir nur sehen, wenn ein Spiel vorzeitig entschieden ist. Der Kongolese gilt als Stimme der Kabine, der die Mannschaft zusammenhält. Diese Rolle hat der ehemalige Lottery Pick schon seit einigen Jahren inne.
Daniel Dunn
Kelly Olynyk
Olynyk ergänzt die Spurs mit seiner Erfahrung und seinen offensiven Fähigkeiten als Big Man. Der Kanadier kann den Ball bewegen, von außen treffen und aus dem High Post als zusätzlicher Playmaker agieren. Bereits 2020 stand er mit den Heat in den NBA Finals und könnte trotz seiner überschaubaren Rolle in der Rotation ein wichtiger Faktor werden.
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COACH: Mitch Johnson
May 18, 2026; Oklahoma City, Oklahoma, USA; San Antonio Spurs head coach Mitch Johnson reacts in the third quarter against the Oklahoma City Thunder during game one of the western conference finals for the 2026 NBA playoffs at Paycom Center. Mandatory Credit: Alonzo Adams-Imagn Images
Alonzo Adams