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    NBA Play-offs

    vor 5 Stunden

    Celtics-Star wittert Verschwörung

    Wutrede im Livestream: Brown mit schweren Vorwürfen gegen Refs und Embiid

    Jaylen Brown hat die Niederlage der Boston Celtics in Spiel 7 gegen die Philadelphia 76ers offenbar nicht gut verkraftet und keine 24 Stunden später in einem Livestream schwere Vorwürfe gegen die Refs und Joel Embiid erhoben.

    Jaylen Brown
    Jaylen Brown hat gegen die Refs geschossen. Winslow Townson-Imagn Images

    Zunächst kritisierte er Embiid für sein übermäßiges "Flopping", das laut Jaylen Brown "die Liga kaputtgemacht" habe. "Joel Embiid ist ein großartiger Spieler. Einer der besten Big Men der Basketball-Geschichte. Aber er floppt - er weiß das selbst. Das ist keine neue Erkenntnis. So ist es eben", sagte ein sichtlich wütender Brown im Livestream auf Twitch. Bereits unmittelbar nach dem Spiel hatte Brown gegen den Sixers-Big geschossen.

    Anschließend richtete er seine Wut gegen die Schiedsrichter, die seiner Meinung nach in der Serie zugunsten der Sixers gepfiffen hätten. Konkret störte er sich an einer Szene aus der Crunchtime in Spiel 7, als Paul George gegen Brown seinen Arm ausfuhr, um sich Platz zu verschaffen, was jedoch nicht gepfiffen wurde und in zwei Punkten für Philly resultierte. "Wenn ihr Push Offs pfeift, dann pfeift sie auch da. Gleiche Bewegung. Gleiche Schiedsrichter. Und dann heißt es plötzlich: nichts? Weiter spielen, oder was?", ärgerte Brown sich.

    Der Celtics-Star hat in der ersten Runde ganze zehn Offensivfouls gesammelt, während kein anderer Spieler in den Playoffs auch nur fünf hatte. "Aber bei mir wird gepfiffen? Jeder macht das, aber wenn ich es gewesen wäre, wäre es ein Offensivfoul gewesen", legte Brown nach, der in der Regular Season mit 40 Offensivfouls nach Karl-Anthony Towns (65) bereits Platz zwei ligaweit belegt hatte.

    Jaylen Brown
    Jaylen Brown hat sich unfair behandelt gefühlt. Winslow Townson-Imagn Images

    Brown wittert Verschwörung der Refs

    Viel mehr witterte Brown dabei persönliche Abneigung der Refs gegen ihn. "Jeder gute Basketballspieler macht solche Moves. Wovon redet ihr überhaupt? Die hatten ganz klar eine Agenda", sagte Brown weiter. "Wenn ich diese Bewegung mache, wird jedes Mal Offensivfoul gepfiffen. Ich weiß nicht, ob ich die Refs verärgert habe, weil ich sie öfter kritisiert und öffentlich angezählt habe. Vielleicht haben sie sich gedacht: 'Alles klar, in den Playoffs kriegen wir dich. Pass auf.' Und genau so hat es sich angefühlt."

    Ginge es nach ihm, sollten gegen die Unparteiischen sogar Untersuchungen eingeleitet werden: "Es ist ganz klar eine Agenda. Schaut euch dieselbe Bewegung an. Es gibt Schiedsrichter, wenn ich wählen müsste, bei denen man überlegen sollte, sie zu untersuchen. Wir hatten drei davon in den letzten drei Spielen."

    Schaut man auf die schlichten Zahlen, ist über die Serie kein Unterschied zwischen den beiden Teams zu erkennen: Die Celtics haben 136 Mal gefoult und die Sixers 132 Mal.

    Es ist sehr wahrscheinlich, dass Brown für diese Anschuldigungen von der NBA zur Kasse gebeten wird, da die Liga bei haltloser Kritik gegen die Refs zumeist rigoros durchgreift.

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    gfr