vor 7 Stunden
Boston-Star frustriert nach Niederlage
Nach der Niederlage der Boston Celtics gegen die Philadelphia 76ers in Spiel 7 hat Jaylen Brown gegen Joel Embiid geschossen und den Big Man des Floppings bezichtigt.

"Es war schwierig. Embiid hat enormen Druck auf uns ausgeübt, sowohl auf unsere Bigs als auch auf unsere Guards. Wir hatten keine richtige Antwort auf ihn", erkannte Brown in der Kabine nach der historischen Niederlage im TD Garden, ließ sich aber auch zu einer Spitze gegen den Ex-MVP hinreißen: "Aber er war auch ständig am Floppen. Dafür hat er zusätzliche Pfiffe bekommen, und das wurde belohnt. Aber so ist die Liga nun mal, mehr habe ich dazu nicht zu sagen", führte er aus.
Embiid war mit 34 Punkten (12/26 FG) und zwölf Rebounds der wichtigste Faktor beim Sieg der Sixers, ging allerdings insgesamt nur elfmal an die Freiwurflinie, wo er neunmal erfolgreich war. In der gesamten zweiten Halbzeit nahm er sogar nur noch vier Freiwürfe, davon zwei im Schlussviertel. Zum Vergleich: Brown war in Halbzeit zwei auch viermal an der Freiwurflinie.
Der Sixers-Big hat jedoch einen Ruf als jemand, der viele Fouls zieht und oft an die Freiwurflinie geht, in Spiel 7 war dies allerdings nicht der Fall. Ganz anders war das hingegen noch in seinen Topzeiten zwischen 2021 und 2024, als er im Schnitt pro Spiel fast zwölfmal am Charity Stripe stand.

Am Ende zollte Brown den Sixers aber dennoch seinen Respekt. "Ich habe überhaupt keine Reue. Natürlich hätten wir die Serie gern beendet, aber Philadelphia ist ein starkes Team und hat sich seit der Regular Season nochmal gesteigert", sagte der Forward, der in Abwesenheit von Jayson Tatum mit 33 Punkten, neun Rebounds, vier Assists und drei Blocks der beste Kelte war.
Durch den Sieg haben die 76ers Geschichte geschrieben: Sie haben den großen Erzfeind das erste Mal seit 1982 in einer Playoff-Serie geschlagen und sind das erste Mal überhaupt von einem 1-3-Rückstand noch zurückgekommen und als Sieger aus einer Serie gegangen.
gfr