vor 7 Stunden
Absurdes Conference-Finals-Debüt
Dylan Harper hat beim Double-Overtime-Sieg der Spurs gegen Oklahoma City direkt mehrere historische NBA-Rekorde geknackt. Der Rookie spielte für den verletzten De’Aaron Fox groß auf und landet plötzlich neben Legenden wie Magic Johnson und Larry Bird in den Geschichtsbüchern.

Victor Wembanyama dominierte mit seinem 41-Punkte-Spiel die Schlagzeilen, aber auch Spurs-Rookie Dylan Harper schrieb NBA-Geschichte. Der 20-Jährige führte San Antonio beim 122:115-Sieg gegen die Thunder mit 24 Punkten, elf Rebounds, sechs Assists und starken sieben Steals durch Spiel 1 der Western Conference Finals.
Besonders die sieben Ballgewinne sind historisch. Harper ist erst der zweite Rookie der NBA-Geschichte mit mindestens fünf Steals in einem Conference-Finals-Spiel. Zuvor gelang das nur Magic Johnson.
Die historische Liste endet dort allerdings nicht. Der Sohn des fünffachen NBA-Champions Ron Harper ist laut NBA-Daten auch der erste Spieler seit Larry Bird mit mindestens 20 Punkten, zehn Rebounds, fünf Assists und fünf Steals in einem Conference-Finals-Spie. Mit dem Unterschied, dass Harper dieses Kunststück direkt als Rookie gelang.
Außerdem stellte er mit sieben Steals einen Spurs-Playoff-Rekord auf und verbuchte die meisten Ballgewinne eines Rookies in einem Conference-Finals-Spiel überhaupt. Seit Steals offiziell erfasst werden (1973/74), schafften überhaupt nur drei Rookies mindestens sieben Steals in einem Playoff-Spiel.
Auch offensiv übernahm Harper große Verantwortung. Durch den Ausfall von De’Aaron Fox rückte der Guard kurzfristig in die Starting Five und spielte dabei wie ein Veteran. Immer wieder attackierte er die Thunder-Defense, kontrollierte das Tempo und sorgte defensiv für Chaos.
Gemeinsam mit Wembanyama und Stephon Castle prägte Harper eine historische Spurs-Nacht. Laut ESPN sind die drei die ersten Teamkollegen der NBA-Geschichte im Alter von maximal 22 Jahren, die in einem Playoff-Spiel jeweils ein Double-Double auflegen konnten.
kon